China Market Insider
China wird zum Roulette-Spiel für Produzenten und Logistiker

Ein Gastbeitrag von Henrik Bork

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Die Fertigungsindustrie in China ist von der Null-Covid-Politik des Landes schwer geschädigt worden. Darunter leiden derzeit auch viele deutsche Unternehmen, die in China produzieren.

In unserem China Market Insider versorgen wir sie regelmäßig mit relevanten Informationen direkt aus China.(Bild:  © Eisenhans - stock.adobe.com)
In unserem China Market Insider versorgen wir sie regelmäßig mit relevanten Informationen direkt aus China.
(Bild: © Eisenhans - stock.adobe.com)

In den vergangenen Woche sind zwar nach landesweiten Unruhen erste Lockerungen der wahnwitzigen, kontrollwütigen Corona-Strategie Pekings verkündet worden. Doch es bleiben viele offene Fragen und noch immer beschneiden örtliche Lockdowns und Lieferengpässe die Industrieproduktion.

Die Stimmung in der Fertigungsindustrie in China ist auf einem neuen Tiefpunkt angekommen. Die Proteste von Studenten an Chinas Universitäten und von Arbeitern, etwa im iPhone-Werk des Apple-Zulieferers Foxconn, werden zwar von den meisten Menschen begrüßt, haben aber auch ein weiteres Element der Unsicherheit eingeführt, das ähnlich wie die übertriebenen Lockdowns und Quarantäne-Maßnahmen das frühere Image des Landes als verlässlichen, von einer pragmatischen Regierung verwalteten Produktionsstandort beschädigt.