China Market Insider
Trump verunsichert Hersteller in China

Ein Gastbeitrag von Henrik Bork 4 min Lesedauer

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Chinas Fertigungsindustrie bereitet sich auf den zweiten „Trump-Schock“ vor. Der gerade wiedergewählte US-Präsident hatte im Wahlkampf noch höhere Strafzölle auf Waren aus der Volksrepublik angekündigt.

Die chinesischen Anbieter breiten sich aus und können bald an der Spitze der euopäischen Windrad-Industrie stehen.(Bild:  © Eisenhans - stock.adobe.com)
Die chinesischen Anbieter breiten sich aus und können bald an der Spitze der euopäischen Windrad-Industrie stehen.
(Bild: © Eisenhans - stock.adobe.com)

Trump hatte von zusätzlichen Zöllen von 60 Prozent oder mehr auf sämtliche Importe aus China gesprochen. Die meisten Beobachter in Peking – etwa Analysten in führenden Bankhäusern, Wirtschaftsexperten in Think-Tanks und USA-Kenner an den Universitäten des Landes – gehen davon aus, dass er seine Drohungen zumindest teilweise in die Tat umsetzen wird.

Unklar ist lediglich, in welcher Höhe die zusätzlichen Zölle am Ende liegen werden. Während seiner ersten Amtszeit hatte Trump chinesische Hersteller bereits mit zusätzlichen Zöllen zwischen 10 und 25 Prozent belegt.