China Market Insider
Zu viel kapitalistischer Wettbewerb im kommunistischen China

Ein Gastbeitrag von Henrik Bork 4 min Lesedauer

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Chinas Regierung zeigt sich zunehmend besorgt über Symptome eines exzessiven Wettbewerbs in mehreren Industrien.

In unserem China Market Insider versorgen wir Sie regelmäßig mit relevanten Informationen direkt aus China.(Bild:  © Eisenhans - stock.adobe.com)
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Vertreter von Auto-, Solar- und Internet-Unternehmen, darunter auch Mercedes-Benz, sind zu einem Treffen mit einem Vizeminister in Peking gebeten worden. Die drei Industrien sind am härtesten von heftigen Preiskämpfen, und sinkenden Profitmargen betroffen seit Chinas Wirtschaftsmotor in der Folge exzessiver Corona-Maßnahmen ins Stottern geraten ist.

Das Treffen der Regierung mit den Unternehmen fand Ende Februar in der obersten Marktregulierungsbehörde in Peking statt. Vizeminister Meng Yang von der „State Administration for Market Regulation“ (SAMR) empfing Vertreter von sieben führenden Unternehmen – die Solarfirmen Trina Solar, JA Solar Technology und Longi Green Energy Technology, die Tech-Unternehmen Alibaba und JD.com, sowie die Autohersteller BAIC und Mercedes-Benz, berichteten staatliche Medien.