Übernahme China-Investoren sichern Arbeitsplätze in Deutschland
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Chinesische Investoren treten zunehmend als Käufer und Sanierungspartner deutscher Industrie auf. Sie können Arbeitsplätze sichern, bringen aber rechtliche, politische und kulturelle Herausforderungen.
Immer häufiger treten chinesische Investoren als strategische Käufer oder Sanierungspartner deutscher Industrieunternehmen auf. Während solche Transaktionen in Deutschland früher häufig primär unter geopolitischen Gesichtspunkten betrachtet wurden, rückt inzwischen stärker die wirtschaftliche Realität in den Vordergrund. Denn in vielen Fällen geht es längst nicht mehr um den Verkauf eines florierenden „Hidden Champions“. Vielmehr steht die Stabilisierung angeschlagener, teilweise auch bereits insolventer Unternehmen im Vordergrund, die ohne externes Kapital kaum eine Zukunftsperspektive hätten.
Besonders sichtbar wurde dies zuletzt beim Traditionsunternehmen Mayer & Cie. aus Albstadt. Der Rundstrick- und Flechtmaschinenhersteller hatte nach massiven Marktturbulenzen im Dezember 2025 ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung eröffnet. Schließlich übernahm ein chinesischer Investor den Geschäftsbereich der Rundstrickmaschinen und führt seit dem erfolgreichen Vollzug der Transaktion Produktion und Marke am Standort Albstadt fort. Mit dem Neustart blieben zentrale industrielle Strukturen und Arbeitsplätze erhalten.
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