Cloud-Migration
Cloud Repatriation: Warum Unternehmen Workloads zurückholen

Ein Gastbeitrag von von Dr. Nils Kaufmann* 3 min Lesedauer

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Mit der Migration ihrer Workloads in die Cloud wollen Unternehmen laut Bitkom vor allem Kosten sparen, ihren CO2-Fußabdruck reduzieren und die IT-Sicherheit erhöhen. Und doch ziehen Unternehmen mit ihren Daten inzwischen wieder zurück. Warum?

(Bild:  Pixarbay)
(Bild: Pixarbay)

Noch 2016 lehnte fast ein Fünftel der deutschen Unternehmen Cloud Computing ab, wie der jährlich erscheinende Cloud Monitor von Bitkom Research und KPMG zeigt. Das hat sich mittlerweile aber geändert und laut Bitkom nutzen bereits 9 von 10 Unternehmen Cloud Services. Auch die Transformationen zu modernen Bereitstellungsmodellen wie Platform-as-a-Service (PaaS) und Software-as-a-Service (SaaS) spielen eine große Rolle.

Drei gute Gründe für den Schritt zur Cloud Repatriation

Der Weg in die Public Cloud ist allerdings keine Einbahnstraße – im Gegenteil. In jüngster Zeit ist ein Trend zu beobachten, der als Cloud Repatriation bezeichnet wird. Unternehmen holen ihre Workloads ganz oder teilweise aus Public-Cloud-Umgebungen zurück ins eigene Rechenzentrum oder in die dedizierte Infrastruktur eines Providers. Dieser Trend spiegelt das Bestreben von Organisationen wider, die Vor- und Nachteile der Cloud-Nutzung neu zu bewerten und anzupassen. Unternehmen entscheiden sich aus verschiedenen Gründen für die Cloud Repatriation: