EMO-Roboter-Show Cobots automatisieren die Industrieproduktion nachhaltig

Quelle: Pressemitteilung des VDW 2 min Lesedauer

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Automatisierung ist ein Fokusthema in der Industrie und damit auch auf der EMO Hannover 2023. Speziell zum Thema Cobots verweist der VDW auf die Open Space Cobot Solutions Area.

Automatisierung ist ein Fokusthema auf der EMO Hannover 2023. Speziell zum Thema Cobots gibt es die Open Space Cobot Solutions Area, auf der auch der Aussteller Kuka sein wird. Er verfolgt die Idee, die Roboterbedienung und -programmierung so simpel wie möglich zu machen.(Bild:  Kuka)
Automatisierung ist ein Fokusthema auf der EMO Hannover 2023. Speziell zum Thema Cobots gibt es die Open Space Cobot Solutions Area, auf der auch der Aussteller Kuka sein wird. Er verfolgt die Idee, die Roboterbedienung und -programmierung so simpel wie möglich zu machen.
(Bild: Kuka)

Automatisierung war schon immer ein Thema. Aber der Grund, warum die Industrie auf sie setzte, war damals hauptsächlich noch ein anderer. „War Automatisierung auch in den vergangenen Jahren aus Kostengründen bereits ein wichtiges Thema, bekommt sie nun durch den Fachkräftemangel, die Unsicherheiten in der Lieferkette und auch die wachsenden Anforderungen an eine nachhaltige Entwicklung weiteren Auftrieb“, stellt Dr. Wilfried Schäfer, Geschäftsführer des EMO-Veranstalters Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken VDW, zum Thema fest. Roboterinstallationen jedenfalls steigen in Rekordhöhen. Nach Prognosen des Internationalen Roboterverbands beziffert sich das weltweit auf rund 570.000 Neuinstallationen allein im vergangenen Jahr. Unternehmen aller Branchen investieren also massiv in Automatisierung, um ihre Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten und sich gleichzeitig widerstandsfähiger und flexibler aufzustellen. Auch könnten sie eine steigende Nachfrage mit automatisierten Prozessen besser bedienen.

Cobots rücken immer stärker in den Fokus der Industrie

Eine Besonderheit am Robotermarkt sind die so genannten Cobots – auch kollaborative Roboter genannt, bei denen Nachfrage aus der Industrie ebenfalls zunimmt, wie es weiter heißt. „Der Markt bietet heute eine große Auswahl an Cobots mit höherer Nutzlast und größerer Reichweite. Und um die kollaborativen Industrieroboter herum entwickeln sich Business-Ökosysteme, die nicht nur den Roboter selbst, sondern auch kompatibles Plug-&-Play-Zubehör wie Greifer, Bildverarbeitung, Messsysteme, Software, Industrieelektronik, Zuführsysteme und sogar Online-Applikationsersteller liefern“, merkt Schäfer an.

Weil sich Cobots in der Industrie sehr schnell verbreiten, greift die EMO Hannover das Thema mit der Open Space Cobot Solutions Area in Halle 9 am Stand A54 auf. Die insgesamt neun Aussteller auf dem Gemeinschaftsstand heißen Elite Robots, Fanuc, Hannweber, Ifsys, Kassow Robots, Kuka, Lorch, Robco und Sick, wie man weiter erfährt. Sie wollen beispielsweise ihre Kunden bei der Erschließung neuer Geschäftsfelder unterstützen, indem sie KI-Systeme für mobile Roboter oder Augmented-Reality-Anwendungen zeigen. Wichtig ist auch die einfache und intuitive Programmierung des Roboters bei wechselnden Anforderungen. Zwei Beispiele dazu: Kuka präsentiert einen flexibel einsetzbaren und einfach zu bedienenden Cobot. Davon kann man sich überzeugen, indem auf der Messe ein handführ- und programmierbares Exemplar auf Herz und Nieren geprüft werden kann. Die Roboterprogrammierung und -bedienung will Kuka nämlich so simpel gestalten, dass sie wie mit einem handelsüblichen Smartphone durchführbar werden.

Eine radikale Roboterstrategie, um Produkte herzustellen

Ähnliches verfolgt auch die Robco GmbH. Denn die Münchener Experten kombinieren einen patentierten modularen Roboter mit einer einfach zu programmierenden Software-Suite und schließlich mit einem sehr flexiblen und vollständig vernetztem Industrieroboter. Das ermöglicht es, radikal zu überdenken, wie Produkte hergestellt werden, heißt es. Die Modularität des Roboters garantiere eine maximale Einsatzflexibilität. Denn ändere sich beispielsweise das Projekt oder der Bedarf, könne der Roboter in Kürze für den neuen Prozess umprogrammiert werden. Gepaart mit der Konnektivität eines Roboter-Kits, könnten frühzeitig der Verschleiß oder andere aufkeimende Probleme am Roboter remote überprüft und entschärft werden. Zusätzlich zur Präsentation auf dem Gemeinschaftsstand können die Aussteller ihre Highlights auch auf dem Innovation Forum in Halle 9 am Stand G32 vorstellen.

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