Alles in allem stabil

Continental entwickelt sich weiterhin erfreulich

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Die Continental-Zahlen für den Sektor Automotive:

Im Unternehmensbereich Automotive lag der Umsatz bei 4,7 Milliarden Euro (letztes Jahr fünf Milliarden = -5,0 Prozent). Bereinigt um den Einfluss von Wechselkurseffekten und Konsolidierungskreisveränderungen, ergab sich eine organische Umsatzentwicklung von -1,2 Prozent. Der Auftragseingang des Unternehmensbereichs Automotive belief sich im zweiten Quartal 2025 auf 5,7 Milliarden Euro und lag damit im abgelaufenen Quartal deutlich über dem Umsatz. Mit einem Volumen von über drei Milliarden Euro hätten insbesondere Aufträge für Satellitenkameras, Bremssysteme und elektronische Steuergeräte dazu beigetragen. Die bereinigte Ebit-Marge kommt auf neun Prozent. Stark verbessert hätte sich das Ganze aber auch ohne die Anwendung des IFRS-5-Standards. Denn so hätte die Marge vier Prozent betragen (letztes Jahr 2,9 Prozent). Damit erzielte Continental-Automotive im zweiten Quartal ein Ergebnis am oberen Ende des Jahresausblicks (Ausblick bereinigte Ebit-Marge 2,5 bis vier Prozent). Die Gründe für die Verbesserung im Vergleich zum Vorjahresquartal seien in der konsequenten Umsetzung der Maßnahmen zur Kostenreduzierung sowie bei nachhaltigen Preisanpassungen zu suchen. Zudem hat Automotive eine neue Einheit gegründet, die Halbleiter für Fahrzeugelektronik entwickelt. Des Weiteren bringt das Unternehmen eine aktualisierte Version des intelligenten Fahrtenschreibers der zweiten Generation für Lkw auf den Markt. Das Gerät erkennt automatisch Grenzübertritte und speichert Positionsdaten dank europäischer Satellitentechnik besonders sicher.

Die Continental-Zahlen für den Unternehmensbereich Tires:

Der Umsatz von Tires kam auf 3,3 Milliarden Euro (letztes Jahr 3,4 Milliarden = minus zwei Prozent). Dabei erzielte der Reifenbereich, wie oben schon erwähnt, eine 2-stellige bereinige Ebit-Marge und lag damit auf Halbjahressicht nur leicht unter Vorjahresniveau. Im zweiten Quartal lag die bereinigte EBIT-Marge bei zwölf Prozent (letztes Jahr 14,7 Prozent). Die Erklärungen für den Rückgang im Vergleich zum Vorjahresquartal seien insbesondere US-amerikanische Zollerhöhungen, Wechselkurseffekte sowie positive Aufholaktionen im zweiten Quartal des Vorjahres. Nicht zuletzt gelten Continental-Reifen als besonders hochwertig, was sie im Juni zum Qualitätssieger 2025 werden ließ. Hinz kommen die sogenannten „Ultra High Performance“-Reifen. Dabei handelt es sich um besondere Reifen ab einer Größe von 18 Zoll, die auf sicheres und dynamisches Fahren bei hohen Geschwindigkeiten ausgelegt sind.

So sieht es bei Contitech im zweiten Quartal 2025 aus:

Im zweiten Quartal 2025 kam Contitech auf einen Umsatz von 1,6 Milliarden Euro (letztes Jahr 1,6 Milliarden Euro, dennoch -5,2 Prozent). Die bereinigte Ebit-Marge steht bei 5,8 Prozent (letztes Jahr 7,1 Prozent). Sie lag damit über jener im ersten Quartal dieses Jahres (5,4 Prozent). Das Ergebnis verbesserte sich mit Blick auf den Jahresbeginn insbesondere durch eine höhere Industrienachfrage nach Contitech-Produkten, sowie durch eine weiter verstärkte Kostendisziplin. Dabei sei das Marktumfeld weiterhin eingetrübt, wenn sich in Europa sowie in Nord- und Südamerika auch eine erste Verbesserungen andeuteten. Wechselkurseffekte belasten das Ergebnis zusätzlich, heißt es. Fazit: Trotz der herausfordernden Rahmenbedingungen setzt Contitech weiterhin auf Innovation und zukunftsorientierte Produkte. So hat man im abgelaufenen Quartal neue Premium-Kühlschläuche für Rechenzentren vorgestellt, die für stabile Temperaturen bei Servern sorgen, Energie sparen, Ausfälle vermeiden und die Lebensdauer der Technik verlängern. Sie sind für die Kühlung direkt auf einem Prozessor konzipiert und senken auch die CO2-Emissionen der Anlagen.

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