Unsichere Zeiten Covestro legt Großanlage für Hartschaum-Vorprodukt nochmals auf Eis

Quelle: dpa

Aus sogenannten Polyolen und Isocyanaten (MDI) entsteht Polyurethan, ein sehr wandelbarer und flexibel einsetzbarer Kunststoff. Doch die Weltlage bremst die Wirtschaft aus.

Der Bau einer Großanlage für die Produktion von MDI, eines Vorprodukts für die Polyurethan-Hartschaumherstellung, wurde von Covestro erneut gestoppt. Hier mehr zu den Hintergründen.(Bild:  Covestro)
Der Bau einer Großanlage für die Produktion von MDI, eines Vorprodukts für die Polyurethan-Hartschaumherstellung, wurde von Covestro erneut gestoppt. Hier mehr zu den Hintergründen.
(Bild: Covestro)

Der Kunststoffkonzern Covestro hat den Bau einer Großanlage für das Hartschaum-Vorprodukt MDI (Methylendiisocyanat) abermals auf Eis gelegt. Covestro hatte im September 2021 bekannt gegeben, das bereits zuvor gestoppte Projekt, wieder aufzunehmen. Der Grund zu dieser erneuten Entscheidungsrichtung liegt in der unsicheren Gemengelage in der Welt. Denn der Krieg in der Ukraine, die europäische Energiekrise und die steigende Inflation haben die Weltwirtschaft empfindlich gestört, konstatierte Konzernchef Markus Steilemann. Deshalb solle das Projekt zu einem späteren Zeitpunkt neu bewerten werden. Langfristig bleibe Steilemann aber zuversichtlich und rechne weiter mit einem deutlichen Wachstum der globalen MDI-Nachfrage, was sich etwa durch die Trends wie einem energieeffizienterem Bauen ergeben könne. Eine Entscheidung sollte eigentlich noch 2022 erfolgen, wobei die USA und China als Standorte zur Debatte standen. Die Inbetriebnahme war der damaligen Agenda zufolge für 2026 geplant.

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