Es wird konkret
Arabischer Ölkonzern will Covestro übernehmen

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Nach einer monatelangen Hängepartie spricht der Kunststoffkonzern Covestro nun konkret über eine Übernahme durch den staatlichen arabischen Ölkonzern Adnoc.

Seit gut einem Jahr brodelt die Gerüchteküche über einen möglichen Verkauf von Covestro an den Ölkonzern Adnoc aus den Vereinigten Arabischen Emiraten. Nun ist man sich offensichtlich ein Stück weit näher gekommen. Covestro wird in Sachen Verkauf deshalb konkreter ...(Bild:  Covestro)
Seit gut einem Jahr brodelt die Gerüchteküche über einen möglichen Verkauf von Covestro an den Ölkonzern Adnoc aus den Vereinigten Arabischen Emiraten. Nun ist man sich offensichtlich ein Stück weit näher gekommen. Covestro wird in Sachen Verkauf deshalb konkreter ...
(Bild: Covestro)

Seit Monaten hatte Covestro nur auf ergebnisoffene Gespräche verwiesen. Spekulationen über einen Deal waren vor rund einem Jahr aufgekommen. Im Raum stehe jetzt ein mögliches Gebot von insgesamt rund 11,7 Milliarden Euro beziehungsweise 62 Euro pro Aktie. Zuvor wird Adnoc aber noch ein tiefer Einblick in die Covestro-Bücher (Confirmatory Due Diligence) gewährt und beide Seiten müssen sich auf eine Investitionsvereinbarung einigen, wie es weiter heißt. An der Börse gebe es indes einige Zweifel, ob ein Deal zustande komme, zumal es von Adnoc hieß, dass 62 Euro pro Aktie das finale Angebot seien. Die Covestro-Aktien führten gegen Mittag den deutschen Leitindex Dax mit einem Plus von 6,7 Prozent auf 54,66 Euro an. Bis zur möglichen Offerte von 62 Euro fehlt also noch ein gutes Stück.

Wichtige Kernthemen dürften besprochen sein

Man habe in den Gesprächen mit Adnoc aber gute Fortschritte erzielt. Deshalb hätten die Covestro-Entscheider beschlossen, in konkrete Transaktionsverhandlungen mit Adnoc einzutreten. Und Verhandlungsbedarf scheint es auch noch zu geben. So hieß es von Covestro außerdem, dass die bisherigen Gespräche gezeigt haben, dass ein gemeinsames Grundverständnis mit Adnoc über wesentliche Kernthemen einer möglichen Transaktion einschließlich der Unterstützung der weiteren Wachstumsstrategie von Covestro grundsätzlich erzielt werden kann. Der Analyst Chris Counihan vom Investmenthaus Jefferies geht deshalb davon aus, dass angesichts der langen Zeit, die die beiden Unternehmen nun schon miteinander sprechen, viele der Kernthemen schon weit gediehen sind.

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