Innovationen in Friedrichshafen Covestro zeigt Bauteile aus mechanisch und chemisch recyceltem Kunststoff

Quelle: Covestro 2 min Lesedauer

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Zur Fakuma 2024 präsentiert Covestro unter anderem kreislauffähige Neuheiten für den Automobilbau, aber auch für andere wichtige Branchen.

Was den Fakuma-Auftritt betrifft, so wird sich Covestro vor allem auf Bauteile fokussieren, die aus recycelten Kunststoffen aufgebaut sind. Der Hingucker aus diesem Bereich wird dieses Kfz-Frontdesign sein, das quasi monomaterialisch aus PC aufgebaut ist. Hier mehr dazu ...(Bild:  Covestro)
Was den Fakuma-Auftritt betrifft, so wird sich Covestro vor allem auf Bauteile fokussieren, die aus recycelten Kunststoffen aufgebaut sind. Der Hingucker aus diesem Bereich wird dieses Kfz-Frontdesign sein, das quasi monomaterialisch aus PC aufgebaut ist. Hier mehr dazu ...
(Bild: Covestro)

Auf der Fakuma, die in diesem Jahr vom 15. bis 19. Oktober stattfindet, präsentiert Covestro in Halle B4 Materialien und Systeme für die Automobil-, Elektro- und Elektronik-, Konsumgüter- und Textilbranche, die die Welt lebenswerter und immer zirkulärer machen, wie man betont. Das Besondere sei, dass es Exponate seien, die mit mechanisch und chemisch recycelten Kunststoffen aufgebaut sind, sowie aus Biomasse, die entweder als physischer Anteil enthalten sind oder zugeordnet über die Massenbilanzierung. Auf dem Covestro-Stand könnten Besucher Exponate entdecken, die von Polycarbonat (PC) über Spezialfolien bis hin zu thermoplastischen Polyurethanen (TPU) reichten. Sie belegten, wie Nachhaltigkeit und Performance in verschiedenen Branchen und Anwendungsbereichen Hand in Hand gehen könnten.

Covestros Highlight zum Fakuma-Auftritt 2024

Zu den Hauptexponaten gehört ein, wie es heißt, innovatives Automobil-Frontdesign (Bild), das Optik und Funktionalität kombiniert, gleichzeitig aber auch erlaubt, dass Elektronik integriert werden kann. Die verwendeten Materialien sind Makrolon (Polycarbonat) und Makrofol (Hochleistungsfolien aus Polycarbonat). Weil beide Systeme die gleiche Materialklasse als Basis haben, ist die Herstellung von elektronischen Displays quasi aus Monomaterial möglich. Das gilt als ideal für die Integration in „intelligente“ Oberflächen für Küchen, Fahrzeuge und Unterhaltungselektronik. Der am Stand gezeigte, spritzgegossene Demonstrator wird mit gedruckten elektrischen Schaltungen zu sehen sein.

Aus Altreifen wird bestes Polycarbonat

Auch die kürzlich angekündigte Partnerschaft von Covestro mit Neste und Borealis wird einen Platz auf dem Messestand in Friedrichshafen haben. Sie sei ein Beweis für einen geschlossenen Kreislauf. Zeige sie doch die Möglichkeit der Wiederverwertung von Altreifen zu hochtransparentem Polycarbonat, das wieder in Automobilkomponenten – wie etwa für Scheinwerfer – eingesetzt werden kann. Die daraus entstehenden Materialien finden sich in der Produktreihe Makrolon RP, in der chemisch recycelte, per Massenbilanzierung attribuierte Rohstoffe verwendet werden, wie Covestro dazu erklärt.

Covestro will bis 2050 klimaneutral agieren

Generell will Covestro sich strikt auf die Kreislaufwirtschaft ausrichten und klimaneutral werden. Das Ziel ist die operative Klimaneutralität (Scope 1 und 2) bis 2035 und die vollständigen Klimaneutralität bis 2050. Um die eigenen, immer nachhaltigeren Produkte leicht erkennbar zu machen, verwendet Covestro außer den Kürzeln RE oder RP auch das "CQ"-Label. Es steht für Circular Intelligence. Es kennzeichnet unter anderem Produkte, die mindestens 25 Prozent alternative, also nicht-fossile, Rohstoffe enthalten – entweder als physischen Anteil oder eben über die Massenbilanzierung allokierte. Das helfe, den CO2-Fußabdruck von Endprodukten zu reduzieren und gleichzeitig zur Kreislaufwirtschaft beizutragen. Einige der oben erwähnten und weitere Produkte sind übrigens auch auf der Fakuma zu sehen.

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