Technischer Verkauf Cross-Selling erfordert fundiertes Wissen über den Kunden

Autor / Redakteur: Joachim Wunderlich / Peter Steinmüller

Mit bestehenden Kunden mehr Umsatz zu erzielen, ist eine gängige Strategie in der Wirtschaftsflaute. Doch oft lässt der Erfolg auf sich warten. Denn die Querverkaufs-Strategie gelingt nur, wenn das im Unternehmen vorhandene Wissen über den Kunden genutzt wird, ihm ein zielgenaues Angebot zu machen.

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Laut Studien des Sales Profi Magazins bei mehr als 500 Abnehmer von Industriegütern sind 60 bis 90% der Kunden bereit, Zusatzprodukte ihres Lieferanten zu kaufen, wenn ihnen das passende Produkt angeboten wird. Derartige Cross-Selling-(Querverkaufs-)Strategien sind nichts Neues. In den meisten Branchen gibt es schon seit längerer Zeit das Bestreben, Synergien im Produkt- und Leistungsangebot zu nutzen. Der Erfolg bleibt jedoch in den meisten Fällen aus. Die häufigsten Gründe dafür sind:

  • Es existiert keine gemeinsam genutzte CRM-(Customer-Relationship-Management-)Plattform, auf der alle relevanten Kundendaten hinterlegt sind.
  • Es fehlen Methodenkenntnisse der Verantwortlichen, um aus den Informationen kundenorientierte Verhaltensweisen für die Mitarbeiter abzuleiten.
  • Es gibt keine Cross-Selling-freundliche Provisionierung der Mitarbeiter im Vertrieb.
  • Die Mitarbeiter haben Angst vor Ablehnung. Sie fürchten, dass das Vertrauensverhältnis zum Kunden durch die Frage nach „mehr“ gefährdet wird.
  • Viele befürchten, dass zusätzliche Beratungsleistungen zu Produkten eingefordert werden, die der Außendienst nicht erbringen kann.

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