Modernisierungsstau CSP registriert deutsche Zurückhaltung bei Investitionen

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CSP hat auf der Logimat mit seinen Systemen Erfolg gehabt, wie es heißt. Vor allem aber ausländische Besucher dominierten den Messestand, das hat gewisse Gründe ...

CSP hat auf der Logimat 2024 seine vernetzbaren fahrerlosen Transportsysteme (FTS) vorgestellt, die nicht nur viel mehr Transportkapazität haben als andere, sondern noch weitere Vorteile für die Intralogistik bieten. Investitionsbereitschaft kam vor allem aus dem Ausland. (Bild:  CSP)
CSP hat auf der Logimat 2024 seine vernetzbaren fahrerlosen Transportsysteme (FTS) vorgestellt, die nicht nur viel mehr Transportkapazität haben als andere, sondern noch weitere Vorteile für die Intralogistik bieten. Investitionsbereitschaft kam vor allem aus dem Ausland.
(Bild: CSP)

Die Maschinenbaubranche sieht großen Bedarf an weiteren Automatisierungsschritten, wie der Intralogistikspezialist CSP in Stuttgart registriert hat. Allerdings bremsten wirtschaftliche Unsicherheit und fehlende Voraussetzungen die Bereitschaft, die notwendigen Maßnahmen kurzfristig umzusetzen. „Die meisten Unternehmen wissen, dass sie ihre Produktion günstiger machen sollten, um wettbewerbsfähig zu bleiben“, stellte Katharina Müller, Projektleitung und Kundenservice bei CSP, fest. Allerdings habe sich auf der Messe auch gezeigt, dass Angesichts der Unsicherheit vor allem deutsche Player zurückhaltend agierten, während ausländische Unternehmen in diesem Bereich aktuell mehr Investitionsbereitschaft zeigten. Im deutschen Mittelstand herrscht demnach ein Investitions- respektive Modernisierungsstau. Das liegt laut CSP aber auch daran, dass viele Hallen für moderne Intralogistiksysteme noch gar nicht vorbereitet sind. Hier aber nun zu den präsentierten Intralogistik-Highlights ...

Fahrerlose Transportsysteme mit zehnfachem Volumen

CSP präsentierte in Stuttgart etwa seine neuen Kleinladungsträger-Anhänger für Fahrerlose Transportsysteme (FTS-KLT). Während ein herkömmlicher Anhänger bis zu zwölf Kleinladungsboxen pro Fahrt aufnehmen kann, hat CSP dieses Transportvolumen mehr als verzehnfacht, wie betont wird. Ein Routenzughänger der neuen Generation fasst nämlich bis zu 25 Boxen. Und ein Schlepper zieht dabei bis zu fünf Anhänger auf einmal. Damit kann ein einziger Routenzug also maximal 125 Boxen pro Fahrt transportieren. Das große Fassungsvermögen der CSP-Neuentwicklung steigere aber nicht nur das Transportvolumen, es minimiere auch das oft hohe Verkehrsaufkommen in den Produktionshallen und erhöhe dabei die Arbeitssicherheit signifikant. Und für das vollautomatische Be- und Entladen hat CSP jeden Anhänger mit einem Portalroboter ausgestattet, der sich in allen drei Achsen bewegen kann. Per Navigationssystem ermitteln die Schlepper automatisch den schnellsten Weg zu ihrem jeweiligen Ziel. Auf ihrer Fahrt kommunizieren sie per WLAN mit anderen autonomen Fahrzeugen und sonstigen Peripheriegeräten. Sie sind dabei permanent mit dem Zentralrechner verbunden.

Manueller Alternativbetrieb klärt unsichere Lagen

Bei Bedarf ist der FTS-KLT-Anhänger von CSP im Verbund mit einem Fahrerlosen Transportsystem jederzeit per Knopfdruck auf manuellen Betrieb umstellbar, wie der Hersteller anmerkt. Dadurch ließen sich problematische oder notfallmäßige Situationen, wie sie im automatisierten Betrieb entstehen könnten, per manueller Steuerung schnell beenden. Im Ergebnis senken die neuen Systeme von CSP die Intralogistikkosten. Sie entlasten außerdem das Personal und steigern zugleich Effizienz und Produktivität. CSP resümiert, dass nach allem, was man von den Besuchern und Kunden gehört hat, klar ist, dass die Zeit reif ist, für Systeme, wie sie von CSP angeboten werden.

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