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Cyber-Sicherheit in Unternehmen – Warum es Zeit für einen Wandel ist

Ein Gastbeitrag von Ben Fuhrmannek* 5 min Lesedauer

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Cyber-Angriffe sind eine ständige Bedrohung für Unternehmen, doch Sicherheitsmaßnahmen werden oft nur als formale Pflicht betrachtet. Mit durchschnittlich 150 Tagen Verzögerung bei Sicherheitspatches und Millionen von Angriffen jeden Monat, ist es höchste Zeit für einen Wandel.

Unternehmen müssen mit der rasanten Entwicklung moderner Angriffstechniken mithalten und auch potenziell neue Schwachstellen identifizieren.(Bild:  frei lizenziert /  Pixabay)
Unternehmen müssen mit der rasanten Entwicklung moderner Angriffstechniken mithalten und auch potenziell neue Schwachstellen identifizieren.
(Bild: frei lizenziert / Pixabay)

Die Zahl ist alarmierend: 67 Millionen Cyber-Attacken zählte die Telekom auf ihre Honeypots innerhalb eines Monats. Diese Zahl verdeutlicht, wie akut die Bedrohungslage ist. Doch das ist nicht das einzige Problem. Im Durchschnitt dauert es 150 Tage, bis Sicherheitspatches in Unternehmen eingespielt werden. Das bedeutet, sie bleiben fast ein halbes Jahr lang ungeschützt vor potenziellen Hackerangriffen. Es ist Zeit, dass deutsche Unternehmen sich diesem Thema intensiver widmen. Doch so, wie es heute läuft, funktioniert es nicht.

Security als Formsache – Warum das nicht gut geht

Die aktuellen Analysen zur Software-Sicherheit sind oft nicht systematisch und zielgerichtet genug. Die digitale Transformation und der zunehmende Einsatz von Technologie in Geschäftsprozessen erfordern eine ganzheitliche und sinnvolle Digitalisierung mit absolut sicheren Systemen, denen Unternehmen und Kunden vertrauen. Doch in der Praxis zeigt sich immer wieder ein ungünstiges Muster: Eine Software wird aufgrund von Sicherheitsproblemen geprüft, Experten finden Schwachstellen und schreiben Berichte. Danach passiert meist nichts. Der Aufwand ist hoch, der Nutzen gering. Security-Tests werden heute immer noch mehr als formelle Notwendigkeit betrachtet und weniger als praktisches Werkzeug. Kritische Fragen in diesem Zusammenhang sind nach wie vor unbeantwortet: