Supply-Chain-Sicherheit 3 von 10 Cyberattacken zielen auf Zulieferer

Quelle: Pressemitteilung 1 min Lesedauer

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Cyberangriffe treffen oft nicht zuerst das Hauptziel, sondern erst dessen Zulieferer. Laut Bitkom-Studie verzeichnen drei von zehn Unternehmen Angriffe in ihrer Lieferkette mit teils gravierenden Folgen für Produktion, Lieferfähigkeit und Reputation.

In 28 Prozent der Fälle gab es der Bitkom-Umfrage zumindest den Verdacht, dass ein Zulieferer das Einfallstor für Cyberkriminelle war. (Bild:  Bitkom Research 2025)
In 28 Prozent der Fälle gab es der Bitkom-Umfrage zumindest den Verdacht, dass ein Zulieferer das Einfallstor für Cyberkriminelle war.
(Bild: Bitkom Research 2025)

Angreifer suchen sich die schwächste Stelle aus. Gerade bei besonders gut geschützten Unter­nehmen sind das häufig weniger gut geschützte Zulieferer“, kommentiert Bitkom-Präsident Dr. Ralf Wintergerst eine aktuelle Studie des Verbands unter 1.000 Unternehmen aus allen Bran­nehmen sind das häufig weniger gut geschützte Zulieferer“, kommentiert Bitkom-Präsident Dr. Ralf chen. Aus den Ergebnisse der Befragung wird deutlich, dass Zulieferer nicht nur theoretisch ein attraktives Ziel von Cyberkriminellen sind, sondern auch in der Realität massiv gefährdet sind.

Die Folgen: Produktionsausfälle, Lieferengpässe, Reputationsschäden

Neun Prozent der Unternehmen weiß, dass seine Zulieferer innerhalb von zwölf Monaten Opfer von Cyberangriffen wurden, bei weiteren 19 Prozent gab es einen entsprechenden Verdacht. 15 Prozent der Befragten wissen es nicht oder wollen keine Angaben machen, vier Prozent arbei­ten nicht mit Zulieferern zusammen und 53 Prozent sagten dem Bitkom, dass es keine Angriffe auf ihre Zulieferer gab.

Von den Unternehmen, deren Zulieferer Opfer wurden oder bei denen ein entsprechender Verdacht besteht, geben 41 Prozent an, dass sie die Auswirkungen gespürt haben, etwa durch Produktionsausfälle, Lieferengpässe oder Reputationsschäden. Bei 49 Prozent hatten die An­griffe auf Zulieferer keine direkten Folgen, Zehn Prozent wissen es nicht oder wollen dazu keine Angaben machen. Wintergerst appelliert: „Zur Verbesserung der Cybersicherheit muss es da­rum gehen, Geschäftspartner entlang der Lieferkette zu sensibilisieren, Schutzmaßnahmen zu vereinbaren und gemeinsam zu implementieren.“

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