Ferienzeit – Cybercrime-Zeit Cyberattacken haben keinen Urlaub! Die Gefahr in der Sommerzeit!

Quelle: dpa 2 min Lesedauer

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Sommerzeit ist Reisezeit – aber während viele Menschen ihre wohlverdiente Auszeit genießen, laufen Cyberkriminelle zur Hochform auf, warnen die „Cyber Resilienz“-Experten von Outpost24 ...

Schon gewusst? Während die Belegschaft von Unternehmen in den Ferien am Strand entspannt, machen Cyberkriminelle keinen Urlaub! Die Sommerzeit lässt deshalb die Bedrohunglsage für Unternehmen schärfer werden. Hier einige Tipps gegen die Gefahr ...(Bild:  Hackidack)
Schon gewusst? Während die Belegschaft von Unternehmen in den Ferien am Strand entspannt, machen Cyberkriminelle keinen Urlaub! Die Sommerzeit lässt deshalb die Bedrohunglsage für Unternehmen schärfer werden. Hier einige Tipps gegen die Gefahr ...
(Bild: Hackidack)

Ein Smartphone, das unbeaufsichtigt am Hotelpool liegt, ist nicht nur ein physisches Sicherheitsrisiko. Viel häufiger nutzen Angreifer die digitale Sorglosigkeit deshalb aus. Und zwar mit Blick auf offene WLAN-Netze, deaktivierte VPN-Verbindungen oder veraltete Sicherheits-Updates, die dann ideale Angriffspunkte darstellen, heißt es von Outpost24. Besonders beliebt seien dafür „Man in the Middle“-Attacken, bei denen Daten über scheinbar harmlose WLAN-Hotspots abgefangen würden. Aber auch QR-Codes auf Urlaubsprospekten oder Restauranttischen könnten zu präparierten Phishing-Seiten führen. Aber auch in vielen Unternehmen ist die IT-Sicherheitslage in den Sommermonaten eher angespannt. Denn Verantwortliche sind im Urlaub, Vertretungsregelungen greifen nicht immer lückenlos und das Sicherheitsbewusstsein sinkt automatisch ein Stück. Phishing-E-Mails im Namen der Personalabteilung oder vermeintliche Urlaubsbuchungs-Plattformen wirkten in dieser Zeit besonders glaubwürdig und fänden häufig ihr Ziel. Wenn die IT-Experten dann zurückkommen, sind die Systeme fremdverschlüsselt, Zugangsdaten sind geklaut oder sie stehen vor kompromittierenden Cloud-Zugängen. Doch laut Outpost24 lässt sich davon einiges verhindern, wenn man automatisierte Tools für das Security Monitoring einsetzt.

Cyberkriminelle nutzen die „Sollbruchstelle“ Passwortsicherheit

Und, wie bereits angedeutet, drohen diese Gefahren vor allem in der Urlaubszeit. Dann werden etwa Passwörter nämlich häufig unachtsam verwendet. Viele Mitarbeiter greifen schnell per Remote-Zugang auf Unternehmenssysteme zu – oft über private Endgeräte oder öffentliche Hotspots, wie es dazu heißt. Schwache oder mehrfach verwendete Passwörter seien dann ein leichtes Ziel, um von Cyberkriminellen für „Credential Stuffing“-Attacken missbraucht zu werden. Komme es zur Kompromittierung, blieben solche erfolgreichen Zugriffsversuche meist lange unbemerkt – insbesondere dann, wenn keine Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) gefordert sei. Ein starkes Passwort allein reicht heute nämlich nicht mehr, wie Outpost24 warnt. Unternehmen sollten deshalb auf praxisnahe Passwort-Richtlinien, regelmäßige Passwortaudits und – idealerweise – passworfreie Anmeldemöglichkeiten setzen. So macht man es nach Ansicht der Experten als Unternehmen richtig:

  • Automatisiertes Schwachstellenmanagement: Es erkennt offene Angriffspunkte auch dann, wenn niemand hinschaut;
  • Security Awareness Trainings: Sie sensibilisieren Mitarbeiter, auch im Urlaub auf sichere Verbindungen zu achten;
  • Kontinuierliches Penetration Testing: Es simuliert reale Angriffe und zeigt, wie gut die Systeme auf Angriffsversuche vorbereitet sind;
  • Zentrale Passwortverwaltung und MFA: Sie schützen den Zugriff auf geschäftskritische Systeme und Anwendungen auch außerhalb des Unternehmensnetzwerks.

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