Cybersicherheit
Der Wachposten im Maschinenraum

Ein Gastbeitrag von Patrick Scholl, Head of OT, Infinigate 7 min Lesedauer

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Kritische Infrastrukturen und Industrieumgebungen geraten zunehmend ins Visier Cyberkrimineller, da sie im Vergleich zu klassischen IT-Systemen oftmals nicht mit derart robusten Sicherheitsmaßnahmen ausgestattet sind.

Patrick Scholl ist Head of OT bei Infinigate.(Bild:  Infinigate)
Patrick Scholl ist Head of OT bei Infinigate.
(Bild: Infinigate)

Dem Fortinet-Report „State of Operational Technology and Cybersecurity 2024“ zufolge zielten viele Cyberattacken, die Auswirkungen auf die OT haben, ursprünglich auf die IT. Hier versuchen Hacker mit Phishing-Mails, die menschliche Firewall zu durchbrechen und Schwachstellen im Netzwerk auszunutzen. In dieser Gemengelage ist die Führungsebene gefragt, eine strategische Rolle bei der Umsetzung und Überwachung der Sicherheitsmaßnahmen einzunehmen, um die Risiken zu minimieren und die Resilienz der geschäftskritischen Prozesse zu erhöhen.

Im Umgang mit Sicherheitsvorfällen im produzierenden Gewerbe ist die mangelhafte Kommunikation zwischen IT- und OT-Abteilungen eine der größten Hürden, wie die Studie „Safeguarding Production 2024“ zeigt. Verschärfend hinzu kommt, dass es vielerorts an internem Fachpersonal für Cybersicherheit in OT-Umgebungen fehlt. Umso wichtiger ist es daher, dass sich die Unternehmensführung ihrer Verantwortung für die ganzheitliche Sicherheit der Organisation bewusst ist.