Maschinenelemente
Dämpfer im Härtetest

Ein Gastbeitrag von Robert Timmerberg 4 min Lesedauer

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Um die Kennlinien von industriellen Dämpfern für kundenspezifische Projekte präzise prüfen zu können, kooperieren ACE und die Burat & Klein Datentechnik seit vielen Jahren im Bereich der Messtechnik. Hier geben sie Einblicke in die erfolgreiche Zusammenarbeit.

Die Crash-Dämpfer für den Einmalgebrauch von ACE sind aus Aluminium oder aus Stahl gefertigt und dienen vor allem Not-Stopp-Aufgaben.(Bild:  ACE Stoßdämpfer GmbH, GW St. Pölten)
Die Crash-Dämpfer für den Einmalgebrauch von ACE sind aus Aluminium oder aus Stahl gefertigt und dienen vor allem Not-Stopp-Aufgaben.
(Bild: ACE Stoßdämpfer GmbH, GW St. Pölten)

Soll die Charakteristik eines Industriedämpfers in einer spezifischen Kundenanwendung ganz genau ermittelt werden, führt ACE sowohl Simulationen als auch Härtetests mit entsprechend applizierten Sensoren durch. Dies kommt in Spezialfällen in der Automatisierung, in der Handhabungstechnik oder bei der Verzögerung von außerordentlich hohen Massen an Werkzeugmaschinen oder Drehtischen vor.

ACE verfügt über zwei sogenannte Falltester mit Massen von 3 bis 350 Kilogramm bzw. 130 bis 500 Kilogramm bei einer maximalen Fallhöhe von 1,5 Metern, wobei Aufprallgeschwindigkeiten von bis zu 4,8 bzw. 5,5 Metern pro Sekunde und Energien bis zu ca. 5.150 bzw. 6.000 Newtonmetern gemessen werden. Beide Falltester werden zur Erprobung von hydraulischen Sicherheitsstoßdämpfern, reversiblen Festkörperdämpfern, Dämpfern aus den Tubus-Produktfamilien sowie irreversiblen Festkörperdämpfern aus Aluminium und Stahl eingesetzt.