Rollt vom Band Daimler Truck macht mit e-Actros 600 Ernst

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Der Nutzfahrzeughersteller Daimler Truck hat mit der Serienproduktion seines batterieelektrischen Fernverkehrs-Lastwagens begonnen.

Der Elektro-Lkw e-Actros 600 von Daimler Truck läuft jetzt vom Band. Viele Fahrzeuge werden zunächst bei Händlern zur Schau gestellt, einige gehen aber auch zu ersten Nutzern.(Bild:  Daimler Truck)
Der Elektro-Lkw e-Actros 600 von Daimler Truck läuft jetzt vom Band. Viele Fahrzeuge werden zunächst bei Händlern zur Schau gestellt, einige gehen aber auch zu ersten Nutzern.
(Bild: Daimler Truck)

Der e-Actros 600 wird, wie Daimler Truck informiert, auf einer bestehenden Montagelinie des Werks im rheinland-pfälzischen Wörth gebaut. Die Fertigung findet also parallel und flexibel zu den Lkw statt, die einen Dieselantrieb eingebaut bekommen. Die in den ersten Monaten gefertigten Elektro-Lkw sollen aber hauptsächlich als Vorführfahrzeuge an Niederlassungen und Händler gehen. Aber auch für erste Nutzer sollen in diesem Jahr bereits einige Lastwagen produziert werden, wie es weiter heißt. Wie viele E-Lkw der Konzern in Wörth fertigen kann, wurde nicht erwähnt. Man sei aber hervorragend für die Produktion größerer Stückzahlen aufgestellt. Mit einer Reichweite von 500 Kilometern mit nur einer Batterieladung verbessere der e-Actros 600 mit Blick auf das Langstreckensegment Europas, das für zwei Drittel der CO2-Emissionen im schweren Straßengüterverkehr verantwortlich sei.

In spätesten vier Jahren nur noch E-Lkw

Das „Brummi“-Schwergewicht unter Strom koste allerdings deutlich mehr als sein Diesel-Lkw. Er soll sich für Logistikfirmen aber über die niedrigeren Betriebskosten amortisieren. Das Unternehmen engagiert sich außerdem auch in puncto Ausbau der Infrastruktur – zum Beispiel, wenn es um Ladesäulen geht. Im April konnte auch ein Erfolg beim Schnellladen von E-Lkw erreicht werden. Beim Übergang vom Verbrennermotor zu neuen Antrieben setzt der Konzern aber auch auf Lastkraftwagen, die Wasserstoff als Energieträger im Tank haben. Bis 2039 will man nur noch die sauberen Lkw in den Kernmärkten Europa, USA und Japan anbieten.

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