Sparmaßname Osterweiterung Daimler Truck baut neues Werk in Tschechien

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

Daimler Truck will mit einem Sparprogramm wettbewerbsfähiger werden, weswegen ein Teil der Lkw-Produktion nach Tschechien geschoben werden soll ...

Der Bau von Lkw von Daimler Truck wird sich in Zukunft noch stärker im tschechischen Werk Cheb abspielen. Denn das wird aus strategischen Spargründen nun ausgebaut ...(Bild:  Daimler Truck)
Der Bau von Lkw von Daimler Truck wird sich in Zukunft noch stärker im tschechischen Werk Cheb abspielen. Denn das wird aus strategischen Spargründen nun ausgebaut ...
(Bild: Daimler Truck)

Um Kosten zu sparen (Programm „Cost down Europe“) und sich schließlich wettbewerbsfähiger aufzustellen, will der Nutzfahrzeughersteller Daimler Truck in Zukunft einen Teil der Lkw-Produktion nach Tschechien verlagern, wie heute bekanntgeworden ist. Die Geschäftseinheit Mercedes-Benz Trucks will demnach ihr europäisches Produktionsnetzwerk zum Ende dieses Jahrzehnts mit einem neuen Montagestandort in Cheb (im Westen Tschechiens und damit in Grenznähe zu Deutschland) erweitern, wie es aus Leinfelden-Echterdingen heißt. Ausgelegt sei der neue Standort auf eine Produktionskapazität von rund 25.000 Einheiten pro Jahr. Gut 1.000 Arbeitsplätze sollen im Zuge dessen dort entstehen. Daimler Truck werde einen niedrigen bis mittleren 3-stelligen Millionenbetrag in den neuen Standort investieren, wie man auch noch erfährt.

Löwenanteil an Lkw wird weiter aus Wörth bedient

Das Unternehmen will mit der Erweiterung und der Verlagerung also effizienter, resilienter und flexibler werden. Das tue man auch angesichts einer steigenden Komplexität durch zunehmende Variantenvielfalt bei den Fahrzeugen. Der Standort Wörth am Rhein (Rheinland-Pfalz) bleibe aber das Leit- und Volumenwerk im Produktionsverbund. Doch man stoße auch allmählich an die Grenzen, was die räumliche Natur dort betreffe. Wie viel von der Wörther Produktion nach Osten wandert, wurde nicht verraten. Manager geben zu, dass in normalen Jahren in Wörth dann weniger Lkw vom Band laufen als bisher. Doch das betreffe dann auch das türkische Werk in Aksaray. Dennoch profitierten auch die Beschäftigten der deutschen Werke von Cheb. Immerhin soll der Löwenanteil weiterhin aus Wörth rollen. Cheb verschaffte Daimler Truck sozusagen die nötige Luft zum Atmen. Wörth werde aber weiterhin zukunftsfähig gehalten. Wer sich erinnert: Im letzten Jahr ist der Gewinn von Daimler Truck um 34 Prozent nach unten geknickt.

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