Master Data Management
Damit die Migration auf SAP S/4Hana klappt

Von Simus Systems 5 min Lesedauer

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Die Hauser GmbH hat ihre Stammdaten zwei Jahre lang auf den standortübergreifenden Einsatz von SAP S/4Hana vorbereitet. Mit Unterstützung der Simus Systems GmbH konnte das Master-Data-Management-Team einen sogenannten Golden Client aufbauen, der eine sichere Migration und die weitere Automatisierung gewährleistet.

Kälteanlagen wie im Transgourmet-Abholmarkt in Wals-Siezenheim sind das Geschäft von Hauser. Jetzt soll das alte ERP-System durch S/4Hana abgelöst werden – ein Anlass zur Stammdatenbereinigung.(Bild:  Simus Systems)
Kälteanlagen wie im Transgourmet-Abholmarkt in Wals-Siezenheim sind das Geschäft von Hauser. Jetzt soll das alte ERP-System durch S/4Hana abgelöst werden – ein Anlass zur Stammdatenbereinigung.
(Bild: Simus Systems)

Als Partner für individuelle Frische-Lösungen plant und produziert Hauser GmbH schlüsselfertige Kälteanlagen für den internationalen Markt. Das 1946 in Linz gegründete Familienunternehmen erwirtschaftete 2022 mit rund 1.300 Mitarbeitern in 15 Ländern einen Umsatz von 370 Millionen Euro. Die Kühlräume, Zellen, Theken und Kühlgeräte verschiedener Technologien finden sich im Lebensmittelhandel, in Gewerbebetrieben wie Molkereien und in der Industrie. Das Unternehmen betreibt mehrere Fertigungsbetriebe in Österreich und Tschechien, Vertriebszentren in Europa und einen Standort in Australien. Die Geschäfte werden mit einem ERP-System abgewickelt, dessen Wartung allerdings abgekündigt wurde. Ab diesem Jahr soll weltweit mit S/4Hana von SAP gearbeitet werden. Seit dieser Entscheidung im Jahr 2021 schreiten die Vorbereitungen der Migration voran, die Finanzbuchhaltung wurde bereits umgestellt.

Stammdaten-Bereinigung vor ERP-Migration

Bereits damals stand fest, dass die bisher dezentral und in unterschiedlicher Form und Qualität gepflegten Stammdaten vor der Migration grundlegend überprüft, ergänzt und auf neue Anforderungen der Automatisierung und Digitalisierung vorbereitet werden müssen. Die Stammdaten waren bis dahin dezentral von vielen Berechtigten gepflegt worden – schlechte Auffindbarkeit, kaum Möglichkeiten der Wiederverwendung sowie zahlreiche Dubletten waren die Folge. Hinzu kamen die Anforderungen des neuen ERP-Systems, die der Datenbestand ohnehin nicht erfüllen konnte. „Zur Unterstützung haben wir einen Stammdaten-Spezialisten mit umfangreichem SAP-Know-how gesucht“, berichtet Paul Lung, der als Teamleiter Stammdatenmanagement SAP für die Materialstamm- und Geschäftspartnerdaten verantwortlich ist.