Aus X mach Y Das Abstechen mit der Y-Achse bringt Zerspanungsvorteile

Quelle: Sandvik Coromant 1 min Lesedauer

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Sandvik Coromant hat sein Werkzeug Corocut QD zum Abstechen mit der Y-Achse ausgerichtet. Diese Idee führe nicht nur zu einer besseren Oberflächengüte.

So sieht es aus, wenn man mit dem Corocut QD von Sandvik Coromant auf der Drehmaschine absticht. Das Besondere dabei ist, dass das nicht entlang der X-Achse gemacht, sondern sich dabei an der Y-Achse orientiert wird. Das hat entscheidende Vorteile bei der Zerspanung ...(Bild:  Sandvik Coromant)
So sieht es aus, wenn man mit dem Corocut QD von Sandvik Coromant auf der Drehmaschine absticht. Das Besondere dabei ist, dass das nicht entlang der X-Achse gemacht, sondern sich dabei an der Y-Achse orientiert wird. Das hat entscheidende Vorteile bei der Zerspanung ...
(Bild: Sandvik Coromant)

Das bestehende Corocut-Programm wird durch Corocut QD zum Abstechen mit der Y-Achse ergänzt, wie der schwedische Zerspanungswerkzeug-Hersteller Sandvik Coromant wissen lässt. Im Gegensatz zur Ursprungsversion ist das neue Werkzeug dafür mit einem um 90 Grad gegen den Uhrzeigersinn gedrehten Plattensitz ausgestattet. Anders als beim herkömmlichen Abstechen, das sich an der X-Achse der Werkzeugmaschine orientiert, funktioniert das Abstechen mit der Y-Achse nach einem anderen Prinzip und bietet diverse Vorteile für die Zerspanung von Metallen. Beim Abstechen entlang der X-Achse wird die Schnittkraft über den schwächsten Teil des Werkzeugs übertragen, was für gewissen Einbußen sorgt, so Sandvik Coromant.

Die Stabilität des Werkzeugschwertes erhöht sich deutlich

Das Corocut-QD-Upgrade verbessert laut Hersteller nun die Oberflächengüte, erzeugt weniger Vibrationen als konventionelles Abstechen – und damit einen geringeren Lärmpegel – und es ermöglicht das Abstechen von wesentlich größeren Durchmessern als bei der X-Achs-Methode. Darüber hinaus führt die Verlagerung der auftretenden Kräfte auf den stärksten Teil des Werkzeugs zu einer 6-fach höheren Steifigkeit des Schwertes, was höhere Vorschübe und größere Auskragungen ohne Stabilitätsverlust erlaubt, wie es weiter heißt. Insbesondere wurden auch die Schwerter überarbeitet, die nun keinen Y-Achs-Versatz mehr in Zerspanungsspiel bringen, was eine einfachere Programmierung und einen größeren Hub ermöglicht. Außerdem verfügen sie über eine Anschlagfläche, die zwei wichtige Anforderungen erfüllt. Denn zum einen verhindert die Anschlagfläche, dass das Schwert in den Adapter gedrückt wird und zum anderen erleichtert sie das Einrichten, erklären die Schweden. Diese neue Art des Abstechens sei ideal für die Zerspanung mit Drehzentren und Multitask-Maschinen. Dazu gehören etwa Langdrehautomaten mit Durchmessern bis 120 Millimetern und langen Auskragungen zwischen Haupt- und Gegenfutter. So können dann auch tiefe Nuten produktiver gestochen oder gefräst werden.

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