Getriebezukunft Das neue „Zahnrad“ heißt Chip plus Software

Quelle: dpa

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ZF wird, wie es heißt, im Jahr 2030 voraussichtlich mehr Umsatz mit Angeboten zur Elektromobilität als mit herkömmlicher Antriebstechnik machen.

Bisher waren klassische, zahnradbasierte Getriebe für den Einsatz in Fahrzeugen ein Umsatzbringer für ZF. Hier ein besonderes Getriebe für den Motorsport. Doch diese Klassiker seien zwangsläufig am Aussterben. Erfahren Sie hier, warum.(Bild:  ZF)
Bisher waren klassische, zahnradbasierte Getriebe für den Einsatz in Fahrzeugen ein Umsatzbringer für ZF. Hier ein besonderes Getriebe für den Motorsport. Doch diese Klassiker seien zwangsläufig am Aussterben. Erfahren Sie hier, warum.
(Bild: ZF)

Die Software-Welt verändert uns massiv, sagte der ZF-Vorstandschef Wolf-Henning Scheider bei der Fachkonferenz „Car Symposium“ gestern in Bochum. Das hat auch Konsequenzen für die Ausrichtung von ZF. Denn bisher würden etwa Zahnräder für den Bau von Elektroautos und Verbrenner noch gebraucht. Doch bereits Ende dieses Jahrzehnts würden mehrere Getriebetypen des Unternehmens zum letzten Mal vom Band laufen. Noch weiter in der Zukunft geblickt, werde das klassische Getriebe womöglich ganz aussterben. Scheider machte klar: „Das neue Zahnrad ist der Chip plus Software.“ Nicht zuletzt spare man durch diese Idee Material und damit Gewicht.

Das ist die Dreifachstrategie von ZF

Nicht umsonst durchlaufe ZF derzeit eine dreifache Transformation, die zu mehr Elektromobilität, Software-Entwicklung und autonomem Fahren führen werde. Für den eigenen Umbau investierte der Autozulieferer im vergangenen Jahr mit fast 3,1 Milliarden Euro gut 8 Prozent seines Umsatzes in Forschung und Entwicklung. ZF hat übrigens weltweit rund 157.500 Mitarbeiter unter Vertarg und betreibt derzeit 188 Produktionsstandorte.

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