Oh, du fröhliche! Das sagen Verbände zur Nationalen Kreislaufwirtschaftsstrategie NKWS

Quelle: IK und GKV 2 min Lesedauer

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Das Bundeskabinett hat am 4. Dezember die Nationale Kreislaufwirtschaftsstrategie (NKWS) verabschiedet. Erfahren Sie, was Kunststoffexperten darüber denken.

Vernünftig! Vor Kurzem hat das Bundeskabinett die Nationale Kreislaufwirtschaftsstrategie (NKWS) verabschiedet. Das freut die Kunststoffbranche und letztlich auch die Umwelt. Lesen Sie hier, warum ...(Bild:  Recyclingchamp)
Vernünftig! Vor Kurzem hat das Bundeskabinett die Nationale Kreislaufwirtschaftsstrategie (NKWS) verabschiedet. Das freut die Kunststoffbranche und letztlich auch die Umwelt. Lesen Sie hier, warum ...
(Bild: Recyclingchamp)

Die Bundesregierung will im Rahmen des NKWS etwa die Einführung eines Zertifikatehandelssystems für Kunststoffrezyklate auf EU-Ebene prüfen. Damit könnten Unternehmen, die ihre Ziele beim Rezyklateinsatz übertreffen und in Zukunft Zertifikate an Unternehmen verkaufen, bei denen die Umstellung auf Sekundärmaterial mehr Kosten bedeutet. So könnten vor allem Rezyklateinsatzquoten der EU-Verpackungsverordnung für kontaktsensitive Verpackungen effizient erreicht werden. Ein Zertifikathandel kann, so die Experten, die Kosten der Transformation erheblich senken und den Ersatz fossiler Rohstoffe beschleunigen.

Der Nutzen von Kunststoffen wurde laut GKV anerkannt

Der Gesamtverband Kunststoffverarbeitende Industrie (GKV) begrüßt, dass die Bundesregierung mit der NKWS erstmals eine zusammenhängende Strategie für Deutschlands Weg in die Kreislaufwirtschaft vorlegt, die vom Bundesumweltministerium gemeinsam mit der Wirtschaft erarbeitet wurde. Die Nationale Kreislaufwirtschaftsstrategie erkenne den großen gesellschaftlichen Nutzen von Kunststoffen an und zeige auf, wie die Wertschöpfungskette in puncto Kunststoffe zirkulärer werden kann. „Die NKWS enthält eine Reihe unterstützenswerter Vorschläge“, kommentiert GKV-Hauptgeschäftsführer Dr. Oliver Möllenstädt. Der GKV unterstützt die Bundesregierung zudem bei Ihren Bemühungen, sich auf Ebene der Europäischen Union für die Einführung polymerspezifischer Substitutionsquoten als sinnvolle Ergänzung produktbezogener Rezyklateinsatzquoten einzusetzen.

Das sagt die Industrievereinigung Kunststoffverpackungen

Der Präsident der IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen, Georg Pescher, freut sich ebenso über die verabschiedete NKWS und bekräftigt die wichtige Rolle der Kunststoffverpackungs-Industrie, die sich aktiv in die Ausgestaltung einbringen will und wird: „Wir unterstützen die Ziele der NKWS, die weniger Verbrauch von Primärrohstoffen und bessere Wiederverwertung von Materialien beinhalten. Das ist wichtig, um weniger Abfall zu produzieren, Ressourcen zu schützen, Umweltbelastungen zu verringern und eine widerstandsfähigere Wirtschaft in Deutschland aufzubauen.“ Die Mitglieder der IK leisteten nicht zuletzt bereits jetzt einen wichtigen Beitrag dazu und würden das auch in Zukunft tun.

Kunststoffverpackungen sind schließlich leicht, effizient, sicher und so zu konzipieren, dass sie dem werkstofflichen Recycling zugeführt werden können. Durch das Trennen von Abfällen, gutes Sortieren und anschließend hochwertiges Recycling könnten Rohstoffkreisläufe geschlossen und die Abhängigkeit von Importen und erdölbasierten Rohstoffen verringert werden, so Pescher. Doch es braucht auch klare und faire Regeln für die Nutzung von recycelten Materialien, Anreize für ökologisch nachhaltige Verpackungen, Unterstützung für Investitionen in weiter optimierte Recyclingtechnologien und eine verbesserte Infrastruktur für Abfalltrennung und -sammlung.

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