Werkzeuglose Ergänzung

Das sind die Vorteile von 3D-Pellet-Extrusions-Druckern

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CEM-Extruder im Hinblick auf Leistung und Baurate

Die Baurate eines CEM-Extruders von AIM3D liegt aktuell bei 150 Kubikzentimeter pro Stunde. Perspektivisch peilt man nach Herstelleraussagen Bauraten vom Doppelten bis Vierfachen an. Damit will man Verarbeitungsmengen von 1.000 bis 4.000 Kilogramm pro Jahr erreichen. Diese Angaben beziehen sich auf Bauteile mit einer Qualität von maximal 300 Mikrometer Schichtstärke, sowie auf den Einsatz einer 0,5-Millimeter-Düse des 3D-Druckers. Damit sei das Ganze vergleichbar mit 3D-Bauteilen aus dem Fused Deposition Modeling (FDM). Entscheidend für den Aufbau eines 3D-Bauteils sei aber vor allem die Reproduzierbarkeit – also die Wiederholgenauigkeit des Prozesses. Für Anwender ist das ein zentraler Punkt, um eine gleichbleibende Qualität des Bauteils zu erreichen, was speziell bei der Fertigung von kleinen und mittleren Serien wichtig ist, wie AIM3D sagt.

Hier sieht man das breite, verarbeitbare Materialspektrum für CEM-Extruder: MIM (Metal Injection Moulding), CIM (Ceramic Injection Moulding) und hochtemperaturbeständige Spezialpolymere.(Bild:  AIM3D)
Hier sieht man das breite, verarbeitbare Materialspektrum für CEM-Extruder: MIM (Metal Injection Moulding), CIM (Ceramic Injection Moulding) und hochtemperaturbeständige Spezialpolymere.
(Bild: AIM3D)

Bauteilqualität ist mit dem Spritzgießen vergleichbar

Bei der Verarbeitung von Ultem 9085 erreiche man mit der CEM-Technik Homogenitäten der Bauteile, die sich durchaus mit dem Spritzguss vergleichen lassen, wie AIM3D betont. Zugversuche nach DIN EN ISO 527-2 Typ 1A belegen aufgrund geringer Standardabweichungen die hohe Prozessstabilität und Reproduzierbarkeit. Diese Merkmale würden durch die patentierte Granulat-Extruder-Technologie erreicht, die eine materialschonende Verarbeitung des Materials gewährleiste. Der Werkstoff PEI ist bekanntlich auch schwer entflammbar (nach UL 94-VO). Er eignet sich deshalb für hohe Einsatztemperaturen (180 °C dauerhaft und bis 217 °C bis zum Glasübergang). Mit dem PEI-Werkstoff Ultem 9085 von Sabic lasse der 3D-Pellet-Druck nun Bauteileigenschaften zu, die den FDM-Druck deutlich überträfen. Im Ergebnis werde im Vergleich zum FDM-Druck etwa eine doppelte Bruchdehnung erzielt. Mit so gedruckten PEI-Bauteilen könne man im Bereich Automotive, Aerospace, Maschinen- und Anlagenbau, Schienenfahrzeugen und Wehrtechnik punkten. Das Werkstoffspektrum wird aber, wie gesagt, auch durch die Verarbeitbarkeit von keramischen oder metallischen Materialien ergänzt.

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