Auftragsfertigung bei Koenig & Bauer AG

„Das Vertrauen werden wir uns erarbeiten“

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Wie vermitteln Sie interessierten Unternehmen die Gewissheit, dass KBA an langfristiger Zusammenarbeit interessiert ist und die Auftragsfertigung nicht mit der steigenden Nachfrage nach Druckmaschinen endet?

Göttker: Diese Bedenken haben tatsächlich zunächst viele der Kunden. Aber dieses Vertrauen werden wir uns erarbeiten.

Wie haben Sie den Vertrieb Ihres neuen Angebots organisiert?

Weippert: Wir sind dabei, in der Produktion dafür eine eigene Abteilung mit drei bis vier Mitarbeitern einzurichten. Die Ansiedlung an dieser Stelle ist sinnvoll, weil sich so die Mitarbeiter im Maschinenpark und der Organisation bestens auskennen, um die Kunden entsprechend zu beraten.

Göttker: Wir nutzen auch unsere bestehenden Kontakte zu Werkzeugmaschinenbauern, zu denen wir über den Einkauf gute Beziehungen pflegen. Andere Branchen sprechen wir direkt an. Kürzlich haben wir auf der Zulieferermesse Z in Leipzig ausgestellt und neue Kontakte geknüpft.

Welchen Umsatz wollen Sie mit der Auftragsfertigung erzielen?

Göttker: Wir wollen in den zu Beginn genannten Fertigungsbereichen durchschnittlich 10 bis 15% der Kapazitäten mit Fremdaufträgen auslasten Ein höherer Anteil würde unsere Ansprüche an Termintreue und Fertigungsqualität sowohl für den eigenen wie den Kundenbedarf gefährden. Ziel ist ein Umsatz in Höhe eines zweistelligen Millionenbetrags.

Können Sie Referenzen nennen?

Göttker: Zur Zeit fertigen wir für rund 30 Kunden. Namen veröffentlichen wir aber erst dann, wenn sich die Partnerschaften über lange Zeit entwickelt haben.

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