Dassault Systèmes konnte im Geschäftsjahr 2025 den Umsatz um 4 Prozent steigern. Doch gerade in Europa wirkt sich die Schwäche in der Automobilindustrie auf das Ergebnis aus. Für 2025 erwartet man ein ähnliches Wachstum zwischen 3 und 5 Prozent
Pascal Daloz, CEO von Dassault Systèmes: „Wir werden die industrielle KI-Transformation anführen. Das ist kein kurzfristiges Ziel, sondern ein langfristiges Bekenntnis dazu, die Innovations-, Betriebs- und Wettbewerbsprozesse in der Industrie neu zu definieren.“
(Bild: Dassault Systèmes)
Dassault Systèmes hat seine ungeprüften geschätzten Finanzergebnisse nach IFRS für das vierte Quartal 2025 und das gesamte Geschäftsjahr 2025 bekanntgegeben. Der Verwaltungsrat der Gruppe hat diese geschätzten Ergebnisse am 10. Februar 2026 genehmigt. So stieg der Gesamtumsatz im Geschäftsjahr 2025 um 4 Prozent, wobei der wiederkehrende Umsatz um 6 Prozent zunahm, angetrieben durch ein Wachstum der Abonnementumsätze um 11 Prozent.
Der Gesamtumsatz stieg im vierten Quartal um 1 Prozent auf 1,68 Mrd. Euro, während der Softwareumsatz mit 1,52 Mrd. Euro unverändert blieb. Die Einnahmen aus Abonnements und Support stiegen um 3 Prozent; wiederkehrende Einnahmen machten 76 Prozent der Softwareeinnahmen aus, was einem Anstieg von 1 Prozentpunkt gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die Einnahmen aus Lizenzen und anderer Software gingen um 7 Prozent auf 358 Millionen Euro zurück. Die Einnahmen aus Dienstleistungen stiegen im Quartal um 11 Prozent auf 159 Millionen Euro.
Wie Rouven Bergmann, CFO bei Dassault Systèmes berichtet, hielt die Wachstumsdynamik der 3D-Experience und des Cloud-Geschäfts an. „Dies wird durch die solide Leistung in Amerika und das konstante Wachstum in Asien unterstrichen. In Teilen Europas sahen wir uns jedoch aufgrund der Schwäche des Automobilsektors mit Gegenwind konfrontiert“, so Bergmann. Der Umsatz mit 3D-Experience und Cloud stieg im Geschäftsjahr 2025 um 10 Prozent bzw. 8 Prozent, angetrieben durch strategische Vertragsgewinne.
Cloud als Wachstumstreiber
Der Umsatz mit Software für industrielle Innovationen stieg um 1 Prozent auf 880 Millionen Euro, wobei Simulia und Enovia eine gute Entwicklung verzeichneten und Catia sich als widerstandsfähig erwies. Das Wachstum wurde jedoch durch eine starke Ausgangsbasis beeinträchtigt. Software für industrielle Innovationen machte 2025 58 Prozent des Softwareumsatzes aus.
Der Umsatz mit Mainstream-Innovationssoftware stieg um 1 Prozent auf 380 Millionen Euro nach Nicht-IFRS (379 Millionen Euro nach IFRS) und machte 25 Prozent des Softwareumsatzes aus. Solidworks verzeichnete weiterhin ein gutes Wachstum, während Centric PLM von einer starken Ausgangsbasis beeinflusst wurde und gleichzeitig die Cloud-Einführung für zukünftiges Wachstum vorantrieb.
Der Umsatz mit 3D-Experience-Software ging um 3 Prozent zurück und machte 44 Prozent des Umsatzes mit 3D-Experience-fähiger Software aus. Wie erwartet wurde das vierte Quartal trotz mehrerer strategischer 3D-Experience-Geschäfte durch eine starke Vergleichsbasis und einen schwachen Automobilsektor in Europa beeinträchtigt. Der Umsatz mit Cloud-Software stieg um 9 Prozent und machte 24 Prozent des Softwareumsatzes in diesem Zeitraum aus. Der Umsatz mit 3D-Experience Cloud stieg um 38 Prozent.
Geschäftsjahr 2025
Geschäftsjahr 2024
4. Quartal 2025
Gesamtumsatz (in Mio. €)
6,235.8
6,213.6
1,681.0
Softwareumsatz (in Mio. €)
5,641.0
5,613.3
1,521.9
Betriebsmarge
21.7 %
21.9 %
30.1 %
Mit virtuellen Zwillingen, KI und Cloud in die Zukunft
Für Pascal Daloz, Chief Executive Officer von Dassault Systèmes, ist die zukünftige Entwicklung klar :„Bei Dassault Systèmes ist unser Anspruch klar: Wir werden die industrielle KI-Transformation mit den 3D UNIV+RSES anführen. Das ist kein kurzfristiges Ziel, sondern ein langfristiges Bekenntnis dazu, die Innovations-, Betriebs- und Wettbewerbsprozesse in der Industrie neu zu definieren. Jetzt bauen wir gezielt die Fähigkeiten auf, um diese Vision Wirklichkeit werden zu lassen. Echte Transformation braucht Zeit – für unsere Kunden ebenso wie für uns selbst.“
Innerhalb eines Jahres hat Dassault Systèmes drei Kategorien von KI-basierten generativen Lösungen auf den Markt gebracht: Virtual Companions, Generative Experiences und Virtual Twins as a Service. Im Jahr 2026 will das Unternehmen die 3D UNIV+RSES (virtuelle Zwillinge, die KI, Daten und Simulation vereinen) in messbaren Mehrwert überführen.
„Mit Blick auf das Jahr 2026 schaffen wir neue Hebel für Wachstum und Rentabilität, indem wir industrielle KI-Angebote und wertorientierte Monetarisierungsmodelle einführen. Da Kunden neue Geschäftsmodelle begrüßen, erwarten wir eine Beschleunigung der Abonnementumsätze“, ist sich Bergmann sicher. Auch er weiß, dass diese Transformation sowohl Zeit als auch eine disziplinierte Umsetzung erfordert. „Wir erwarten für 2026 ein Gesamtumsatzwachstum zwischen 3 und 5 Prozent, eine Ausweitung der operativen Marge um 40 bis 80 Basispunkte und einen Anstieg des Gewinns pro Aktie um 3 bis 6 Prozent.
Stand: 08.12.2025
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