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Wie sieht Ihre Arbeit genau aus?
Schimschar: Zunächst müssen geeignete Testmethoden definiert und entwickelt werden, um das Zeit- und Fehlerverhalten der Funktechniken einzeln und bei gegenseitiger Beeinflussung ermitteln zu können. Anschließend sind die Messungen im Labor und im Testfeld durchzuführen.
Dem wissenschaftlichen Anspruch an eine Promotion entsprechend, möchte ich anhand der gewonnenen Ergebnisse ein Modell entwickeln, welches das empirische Verhalten der Systeme unter verschiedenen Bedingungen beschreibt. Als praxisrelevantes Ziel sollen dann einfache Regeln abgeleitet werden, anhand derer der Anwender das Koexistenzmanagement selbst bewerkstelligen kann.
Wie entstand die Idee für Ihre Doktorarbeit?
Schimschar: Schon während und nach meinem Studium konnte ich am Institut Ifak Magdeburg in das Themenfeld der drahtlosen Kommunikation hineinschnuppern. Die Mitarbeiter dort haben durch die Entwicklung eines eigenen Testsystems und der Beteiligung an der VDI/VDE-Richtlinie 2185 bereits ein großes Know-how. Auch wurden bereits verschiedene Projekte in Zusammenarbeit mit dem ZVEI zum Thema Koexistenz realisiert.
Die Tätigkeit im Ifak als einem An-Institut der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg und die Promotionsmöglichkeit an dieser Universität sind für mich sehr reizvoll. Das Stipendium der Phoenix-Contact-Stiftung bietet mir jetzt die finanzielle Möglichkeit, mich ganz der Erforschung des Themas der Koexistenz von Funklösung zu widmen.
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