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Daten verwalten, organisieren und zentral bereitstellen

| Redakteur: Carmen Kural

Das Coscom Eco-System stellt Prozesse in einen größeren Kontext und gibt Unternehmen die Freiheit zu entscheiden, wer Daten bereitstellt und wer von außen auf die Daten zugreifen darf.

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Das neue Coscom ECO-System ist eine zentrale Datenplattform für die Fertigung.
Das neue Coscom ECO-System ist eine zentrale Datenplattform für die Fertigung.
(Bild: Coscom)

Coscom beleuchtet den Bereich der Zerspanung um jenes Areal, in dem Werkzeugmaschinen zum Einsatz kommen. Ziel ist die zentrale Verwaltung, Organisation und Aufbereitung der benötigten Daten für den Start einer Werkzeugmaschine. Die Informationen werden in einer Plattform vereint und die dafür benötigte IT-Infrastruktur etwa PLM- und ERP-Systeme sowie CAD/CAM- und Simulationssysteme sowie Werkzeugmess- und Lagersysteme miteinander vernetzt. Bei diesem Vorgang wird von einem ECO-System oder auch einer zentralen Datenplattform gesprochen.

Um eine effiziente Fertigung zu gewährleisten, ist es zwingend, für Daten beispielsweise im Dreh- und Fräsbereich, ein ganzheitliches Datenmanagement zu erreichen, über das alle operativen Systeme passend bedient werden können. Auch die Daten in einem möglichst unberührten Rohzustand zu verwalten, sei hier sehr dienlich und gelte als Credo von Coscom. Genau dies ermögliche die zentrale Datenplattform.

Erreicht wurde das laut Hersteller durch die Integration von Coscom Tool- und Factory-Director, welche die Anwendungswerkzeuge darstellen, um die Plattform zu organisieren. Daten werden aus den unterschiedlichen Quellsystemen in Beziehung gestellt und somit die Dateninseln in einer Fertigung zu einem einheitlichen Daten- und Informationspool vereint, wie es heißt.

So erzeuge die Garantie zur Multi-CAM-Fähigkeit von Werkzeugdaten einen unwahrscheinlich hohen Mehrwert für das Fertigungsunternehmen. Mit diesem Ansatz soll das Unternehmen möglichst flexibel in der Systemauswahl und dem zukünftigen Systemausbau der operativen CAD/CAM und Maschinensimulationssysteme werden, da der generische Werkzeugdatenbestand in der Datenplattform zu jedem Zeitpunkt automatisch für ein neues Zielsystem aufbereitet werden kann. Die neutrale Anlage von Werkzeugdaten und die Datenpflege über Jahre seien so abgesicherte Investitionen, die Veränderungen und Ausbau der operativen Applikationslandschaft in der Fertigung zulassen.

Browser-basierte Apps für die Fertigung

Zusätzlich kommen noch neu entwickelte Browser-basierte Applikationen hinzu, die bereitgestellt werden. Diese dienen dazu, die Teilarbeitsprozesse in der Fertigung noch näher mit dem digitalen Datenprozess zu begleiten, heißt es weiter. Smarte Devices, wie Smartphones oder Tablet PCs mit kleinen Applikationen zur Dateneingabe oder Informationsdarstellung seien hierzu die Antwort. Diese Kommunikationstechnologie wird als zukunftsweisend angesehen. Die Informationsinhalte der Plattform können über diese Technologie eingebracht und auch wieder abgerufen werden, so Coscom. Das erzeuge eine hohe Konnektivität innerhalb der Systemlandschaft und einen standardisierten Zugriff auf die Daten.

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