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Spritzgießwerkzeuge

Der 3D-Druck in Metall erweist sich als unerreichter Formenbau-Optimierer

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Entwicklungshilfe durch Siemens NX

Nach der konstruktiven Neuauslegung der Form kann der Konstrukteur die Funktionsflächen extrahieren und die Randbedingungen festlegen. Auch das Material wird zu diesem Zeitpunkt ausgewählt, wie Toolkraft erklärt. Danach folgen die Integration der konturnahen Kühlung, die Topologieoptimierung sowie Verifizierung mittels FEM-Berechnung und Kühlsimulation. Ist das geschehen, werden die Daten für den Druck aufbereitet. Nach der Simulation des Druckprozesses folgt die Fertigung sowie das Finishing von der Wärmebehandlung, der Stützstrukturentfernung, der Oberflächenbehandlung bis hin zur zerspanenden Nacharbeit. Anschließend erfolgt die optische und taktile Qualitätskontrolle.

Gewichts- und Zeitvorteile erreicht

„Die ursprüngliche Baugruppe aus mehreren Einzelteilen wurde auf jeweils eine Werkzeughälfte reduziert. Die Masse des optimierten Werkzeuges ist somit um fast 50 % geringer“, resümiert Domider hinsichtlich der Ergebnisse. Das niedrige Gewicht erlaubt den Einsatz auf kleineren Spritzgießmaschinen und erleichtert die Montage in derselben. Gleichzeitig konnte die Performance des Werkzeuges, trotz einer kürzeren Entwicklungszeit, deutlich gesteigert werden, heißt es. Die geringere Masse und die konturnahe Kühlung ermöglichen nun eine um 30 % kürzere Zykluszeit bei identischer Bauteilqualität.

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