Steigende Preise für CO2-Emissionen und ein wachsendes Bewusstsein, dass unsere Industrieproduktion nachhaltiger gestaltet werden muss, stellen industrielle Akteure – darunter Komponentenhersteller, Maschinenbauer und Betreiber – vor neue Herausforderungen. Es gilt zunehmend, Produktions- und Logistikprozesse zu optimieren und umweltfreundlicher zu gestalten; auch um direkte oder indirekte Wettbewerbsvorteile etwa durch Kosteneinsparungen, zu heben.
(Bild: Deemerwha studio)
In diesem Kontext ist der Digitale Produktpass (DPP) das zentrale Element zur Förderung einer nachhaltigen und transparenten Wirtschaft. Ab 2027 schrittweise verpflichtend eingeführt, zielt der DPP darauf ab, unter anderem durch detaillierte Darstellung des Product Carbon Footprint (PCF) wesentlich zur Umstellung auf eine CO2-neutrale Produktion beizutragen. Durch ihn werden Komponentenhersteller, Maschinenbauer und Betreiber in die Lage versetzt, ihre Produktionsprozesse zu optimieren und dabei gleichzeitig regulatorischen sowie marktwirtschaftlichen Anforderungen gerecht zu werden.
Transparenz durch den Digitalen Produktpass
Der DPP ist ein digitales Zertifikat, das detaillierte Informationen über die ökologischen Auswirkungen eines Produktes über seinen gesamten Lebenszyklus hinweg bereitstellt. Diese Informationen umfassen Rohstoffgewinnung, Herstellung, Vertrieb, Nutzung, Reparaturfähigkeit und Recycling. Besonders der PCF ist dabei von Bedeutung, da er die gesamten CO2-Emissionen, die mit einem Produkt verbunden sind, quantifiziert. Diese Daten ermöglichen es Unternehmen, kritische Einsichten in die umweltrelevanten Aspekte ihrer Produkte und Produktion zu gewinnen. Ein wesentlicher Träger von Informationen für den Digitalen Produktpass ist der Digitale Zwilling auf Basis der Verwaltungsschale (Asset Administration Shell). Bereitgestellt in der AAS-Plattform twinsphere von conplement sind alle Informationen über die Wertschöpfungskette hinweg zuverlässig und transparent verfügbar.
DPP – der Schlüssel zu mehr Transparenz über den PCF entlang des Produktlebenszyklus.
(Bild: Christoph Just/conplement AG)
Durch dieses transparente Darstellen des PCF können Unternehmen gezielt Bereiche identifizieren, in denen die größten CO2-Einsparungen möglich sind. Beispielsweise können Informationen über die Zusammensetzung von Elektronikprodukten dazu beitragen, seltene Erden und andere wertvolle Materialien effizienter zurückzugewinnen. Dies verringert die Notwendigkeit, Rohstoffe durch umweltschädigende Abbauprozesse zu gewinnen.
Mit Zugang zu detaillierten Daten zu den Umweltauswirkungen können Firmen Produkte wie Motoren oder ganze Maschinen aber auch gleich so gestalten, dass sie leichter demontiert und recycelt werden können. Ein solches "Design for Recycling" trägt dazu bei, dass am Ende des Produktlebenszyklus mehr Materialien in den Wirtschaftskreislauf zurückgeführt werden können. Diese Vorgehensweise spart nicht nur Ressourcen, sondern minimiert auch den Energieverbrauch und die damit verbundenen CO2-Emissionen während der Neuproduktion von Materialien. Konsumenten und Geschäftspartnern können damit, fundierte Entscheidungen treffen und letztendlich Produkte bevorzugen, die geringere Auswirkungen auf die Umwelt haben.
Mit Zugang zu detaillierten Daten zu den Umweltauswirkungen können Firmen Produkte wie Motoren oder ganze Maschinen aber auch gleich so gestalten, dass sie leichter demontiert und recycelt werden können. Ein solches "Design for Recycling" trägt dazu bei, dass am Ende des Produktlebenszyklus mehr Materialien in den Wirtschaftskreislauf zurückgeführt werden können. Diese Vorgehensweise spart nicht nur Ressourcen, sondern minimiert auch den Energieverbrauch und die damit verbundenen CO2-Emissionen während der Neuproduktion von Materialien. Konsumenten und Geschäftspartnern können damit, fundierte Entscheidungen treffen und letztendlich Produkte bevorzugen, die geringere Auswirkungen auf die Umwelt haben.
Der Digitale Produktpass umfasst verschiedenste Komponenten.
(Bild: Christoph Just/conplement AG)
Wie bereits dargestellt erlaubt die durch den DPP hergestellte Transparenz eine verbesserte Rückführung von Sekundärrohstoffen in den Produktionskreislauf, was die Abhängigkeit von primären, oft umweltschädlichen Rohstoffquellen verringert. Dadurch werden der Energieverbrauch und CO2-Emissionen reduziert. Der DPP fördert also die Kreislaufwirtschaft, indem er Informationen bereitstellt, die für das Recycling und die Wiederverwendung von Materialien entscheidend sind. Ein detaillierter Einblick in die Materialzusammensetzung und Umweltbelastung jedes Produktes ermöglicht es, Recyclingprozesse effizienter zu gestalten und die Nutzungsdauer von Materialien zu verlängern. Diese Optimierung der Ressourcennutzung ist ein Schlüsselelement zur Erreichung von CO2-Neutralität in der Produktion.
Wirtschaftliche Chancen durch frühzeitige Adoption
Unternehmen, die jetzt Digitale Zwillinge und den DPP in twinsphere mit durchgängiger Erfassung des PCF ihrer Produkte implementieren, positionieren sich als Vorreiter im Bereich der Nachhaltigkeit. Diese Position kann nicht nur zu einer besseren Marktstellung führen, sondern auch wirtschaftliche Vorteile durch Effizienzsteigerungen und die Erschließung neuer Märkte bringen. Aber der DPP fördert durch seine umfassenden Informationen auch die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle, wie Reparaturdienste und Upcycling, die nicht nur Ressourcen schonen, sondern auch zur Reduktion von Abfall und Emissionen beitragen, indem sie die Lebensspanne von Produkten verlängern und deren Gesamtumweltauswirkung minimieren. Zudem kann die Einhaltung zukünftiger regulatorischer Anforderungen das Risiko von Sanktionen minimieren und gleichzeitig die Unternehmensreputation stärken.
Mit dem Digitalen Produktpass zur Vorreiterrolle in der nachhaltigen Industrie
Der Digitale Produktpass bietet Transparenz zur Zusammensetzung von Produkten, deren Recycling- und Reparaturfähigkeit und dem CO2-Fußabdruck. Aber der DPP ist mehr als nur ein Werkzeug zur Erfüllung gesetzlicher Anforderungen; die Informationen des DPP, bereitgestellt über den Digitalen Zwilling von Produkten in der AAS-Plattform twinsphere der conplement AG, machen ihn zu dem Instrument für eine umweltbewusste, transparente und zukunftsfähige Industrie. Indem der DPP die Sichtbarkeit von Umweltauswirkungen und möglicher nachhaltigerer Nutzungsmöglichkeiten erhöht, trägt er zur Effizienzsteigerung in der Kreislaufwirtschaft bei und spielt eine zentrale Rolle bei der Transformation hin zu einer CO2-neutralen Produktion. Die Einführung des DPP markiert damit einen entscheidenden Schritt auf dem Weg zu einer nachhaltigeren Wirtschaft und bietet Unternehmen die Chance, sich an der Spitze dieser Bewegung zu positionieren.
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