Zweite Runde Der „neue“ VDE-Präsident heißt Alf Henryk Wulf

Quelle: Pressemitteilung des VDE 2 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Der bisherige VDE-Präsident Prof. Dr. Armin Schnettler übergibt sein Amt an Alf Henryk Wulf, der damit als „Wiederholungstäter“ gelten kann.

Alf Henryk Wulf ist zum zweiten Mal zum VDE-Präsidenten auserkoren. Zuletzt von 2011 bis 2012 in Amt und Würden, hat er zum 1. Januar 2023 den Staffelstab wieder übernommen. Lesen Sie hier, welche Themen ihm besonders am Herzen liegen.(Bild:  VDE)
Alf Henryk Wulf ist zum zweiten Mal zum VDE-Präsidenten auserkoren. Zuletzt von 2011 bis 2012 in Amt und Würden, hat er zum 1. Januar 2023 den Staffelstab wieder übernommen. Lesen Sie hier, welche Themen ihm besonders am Herzen liegen.
(Bild: VDE)

Vertrautes Terrain betritt der Elektroingenieur Alf Henryk Wulf mit der Übernahme der VDE-Präsidentschaft, die er seit 1. Januar 2023 inne hat. Denn er war bereits von 2011 bis 2012 in dieser Funktion für den Verein tätig. Die Zeiten, in denen Schnettler das Zepter schwang, waren respektive sind turbulent, weil bewegt von Pandemie, Ukrainekrieg und Energiekrise. Dennoch konnte der Verein mit seinen Mitgliedern einige Riffe umschiffen und zukunftsweisende Themen wie Wasserstoff und Künstliche Intelligenz vorantreiben, wie der scheidende VDE-Präsident bei der Übergabe des Staffelstabs an Wulf resümierte. Schnettler wünscht Wulf während seiner Amtszeit ähnliche Erfolge.

Ein neues VDE-Ziel heißt All Electric Society

Ein weiterer Baustein für die Zukunft ist auch schon im Visier, denn aus Sicht des neuen VDE-Präsidenten die sogenannte All Electric Society. Deren Konzept sieht vor, dass regenerativ erzeugte Elektrizität weltweit zur neuen primären Energieform wird, damit fossile Brennstoffe ersetzt werden können. Die Grundlage ist eine energietechnische Sektorenkopplung im Netz, also ein integriertes System aller Nutzer in der Mobilität, im Wärmesektor, in der Industrie und so weiter, wie es dazu heißt. Dafür wichtig sei die informationstechnische Sektorenkopplung. Denn für die gezielte Steuerung würden Informationen aus allen Bereichen benötigt. Somit würden künftig in diesem Kontext Fragen der Elektro- und Informationstechnik in den Fokus rücken.

Damit die Politik weiß, wohin sie steuern soll

Um die Entwicklung fachlich auf allen Ebenen unterstützen soll auch der VDE-Campus als Begegnungsstätte für die eigenen Fachgesellschaften und für Interessierte und Engagierte außerhalb des VDE fungieren. Auf dem neuen Campus wird nach Aussage des VDE auch das Prüf- und Zertifizierungsinstitut vertreten sein, sowie die DKE als Kern der Normung inklusive alle anderen Bereiche der VDE-Gruppe. Wulf betont mit Blick darauf auch die Bedeutung der Normung für den Rollout von Innovationen: „Ich möchte Frankfurt als Mittelpunkt der Normungswelt etablieren.“ Wulf wünscht sich außerdem, dass aus diesem Forum heraus Inhalte kommuniziert werden, die politischen Entscheidungsträgern eine präzise Grundlage für zukunftsweisende und nicht zuletzt vernünftige Weichenstellungen bieten.

(ID:48986357)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung