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Einführungszeit betrug nur zehn Monate
In der Schaufelfertigung des Siemens-Gasturbinenwerks Berlin-Moabit löste im Oktober 2009 nach nur zehn Monaten Einführungszeit ein erweitertes MES des Softwareanbieters PSI mehrere kleine EDV-Systeme ab. Für den Ausbau der Schaufelfertigung sollte neben einem Hallenneubau, der neuen Maschinen und optimierten Fertigungsverfahren auch eine neue Software eingeführt werden. Im Zusammenspiel mit SAP auf Unternehmensleitebene steuert und plant die PSI-Software die Fertigungsprozesse in einer durchgängigen Lösung.
Software sorgt für sicheren Informationsfluss
Zusätzlich zu einer Betriebsdatenerfassung mit Terminals an allen 80 Maschinen- und Handarbeitsplätzen und mehreren Leitständen mit Funktionalitäten für eine kurz-, mittel- und langfristige Planung ergänzen ein Auftragsverwaltungsmanagement sowie ein Instandhaltungsmodul die klassischen MES-Funktionen. Die Software sorgt heute für einen sicheren Informationsfluss und unterstützt die Mitarbeiter in der Fertigung bei der Ausführung festgelegter Arbeitsprozesse. Produktionsdaten werden online und automatisch aktualisiert und zwischen den Modulen gemeldet. Die Planer verfolgen die gesamten Produktionsprozesse in Echtzeit und können auf Störungen unmittelbar reagieren.
Einen schnellen Return-on-Investment bewirkte die Einführung eines erweiterten Projektmanagements sowie eines Leitstands und einer Betriebsdatenerfassung bei der Linde AG in München. Linde fertigt unter anderem komplexe Anlagen und Sonderkomponenten zur Luftzerlegung und Gasaufbereitung, Wärmetauscher, Tanks, Verdampfer. Hier löste die PSI-Software Eigenentwicklungen zur Fertigungs- und Materialplanung ab und sorgt seit dem Online-Start im Zusammenspiel mit SAP für eine rückstandsfreie Planung, eine erhöhte Maschinenauslastung und realistische Lieferterminaussagen.
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