Verzahnungsberechnung

Der Weg zur optimalen Verzahnungsgeometrie

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Mit der Auswahl der zu untersuchenden Getriebekomponente beziehungsweise des zu untersuchenden (Teil-) Getriebesystems zeigt die Bedienoberfläche dem Benutzer die möglichen Berechnungsziele: Bei Stirnradverzahnungen sind das beispielsweise die Geometrieerzeugung sowie die Tragfähigkeitsberechnung nach nationalen und internationalen Normen, FVA-Berechnungsverfahren (vielfach die Grundlage späterer Normen) und internationalen Klassifikationsgesellschaften. Ist ein Berechnungsverfahren ausgewählt, werden die benötigten Komponenten vom System ermittelt und die entsprechenden Eingabemöglichkeiten für den Anwender zur Verfügung gestellt. Hinweissymbole und Informationstexte stellen sicher, dass alle benötigten Daten eingeben werden.

Wissensmanagement-Plattform unterstützt Anwender bei der Eingabe

Mit der neuen Wissensmanagement-Plattform FVA-Knowledge-Base als Element der FVA-Worbench 4.0 und einer kontextsensitiven Hilfe erhält der Anwender zu nahezu allen Eingabefeldern eingabebezogene Erläuterungen. Komprimierte und anschauliche Inhalte geben Informationen zu den Eingabeattributen. An vielen Stellen der Hilfe gibt es darüber hinaus Verlinkungen zu FVA-Forschungsvorhaben, Normen und Fachliteratur aus dem Themis-Wissensportal der FVA. Hat der Anwender alle Daten vollständig eingegeben, können selbst komplexe Fragestellungen mit einem einzigen Klick gestartet werden. Die Ergebnisse werden in übersichtlichen Reports als PDF-Dokument oder im DOC(X)-Format bereitgestellt.

Erstmals stellt die FVA-Workbench 3D-Modelle über einen CAD-Kern dar. Ergebnisse können so direkt durch die detailgetreue, geometrisch korrekte Darstellung visuell geprüft werden. Die hochwertige, animierte Darstellung erlaubt es, komplexe Bewegungsabläufe und Leistungsflüsse anschaulich und intuitiv verständlich zu vermitteln. Neben vielen unterstützten offenen Schnittstellen lässt sich durch den Export des 3D-Modells in ein CAD-Format das Getriebemodell in externe Programme im Produktentwicklungsprozess überführen.

Geometrie- und Normtragfähigkeitsberechnung von Stirnradverzahnungen

Die FVA-Workbench Base Edition ist ein anwendungsfreundlicher Werkzeug für die Geometrie und Normtragfähigkeitsberechnung von Stirnradverzahnungen auf Basis des FVA-Berechnungsmoduls 241. Mit der Software lassen sich reale Geometrien für außenverzahnte Stirnräder ermitteln, Stirnradeingriffe berechnen und kontrollieren sowie Tragfähigkeitsberechnungen nach gängigen Normen (AGMA 2101-D04; DIN 3990:1987; ISO 6336:2006) durchführen. Die kostenfreie Software richtet sich speziell an Studenten, Einsteiger sowie Gelegenheitsnutzer.

Video-Tutorials erklären den Berechnungsablauf der Software und erleichtern so den schnellen Einstieg in die FVA-Berechnungswelt. Ohne Umwege gelangen Anwender durch die intuitive Benutzerführung direkt zum gewünschten Berechnungsziel. Prüfmechanismen verhindern fehlerhafte Eingaben und die Berechnung inkonsistenter Datensätze. Zu jedem Eingabewert können über die F1-Hilfe weiterführende Informationen aufgerufen werden. Handelt es sich bei den Eingaben um Normparameter, sind in der Hilfe direkte Verweise auf die entsprechende Norm zu finden. Das Meldungsausgabefenster informiert den Benutzer über den Ablauf der Berechnung und eventuelle Besonderheiten während des Rechenlaufs. Nach Wunsch können die Ergebnisse im PDF- oder im DOC(X)-Format ausgegeben werden.

Die FVA-Workbench Base Edition steht kostenfrei in deutscher und englischer Sprache auf der Homepage der FVA GmbH zum Download bereit. MM

* Matthias Braunersreuther ist Mitarbeiter in der Anwendungstechnik bei der FVA GmbH in 60528 Frankfurt am Main,

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