Aufatmen Deutsche Industrie genießt wachsendes Auftragspolster

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Wie heute bekannt wurde, sieht die deutsche Industrie offensichtlich ein helleres Licht am Ende des Krisentunnels. Vor allem der Fahrzeug- und Maschinenbau sorge für ein Plus.

Nach einer langen Durststrecke für die deutsche Industrie, scheint sich nun eine konjunkturelle Trendwende abzuzeichnen. Denn das Auftragspolster ist seit einiger Zeit stetig am Wachsen ...(Bild:  Kurvenfuzzi)
Nach einer langen Durststrecke für die deutsche Industrie, scheint sich nun eine konjunkturelle Trendwende abzuzeichnen. Denn das Auftragspolster ist seit einiger Zeit stetig am Wachsen ...
(Bild: Kurvenfuzzi)

In der deutschen Industrie mehren sich offenbar die Hinweise auf ein Ende der langen Krisenzeit. Denn in den Betrieben des verarbeitenden Gewerbes ist das Auftragspolster auch aufgrund von Zuwächsen in der Automobilbranche den vierten Monat in Folge gewachsen, wie Experten analysiert haben. Der Auftragsbestand stieg demnach im November um 5,9 Prozent zum Vorjahresmonat, wie das Statistische Bundesamt aus Wiesbaden mitteilen kann. Im Monatsvergleich wird übrigens ein Plus von

1,8 Prozent gemeldet. Der Anstieg ließe sich vor allem auf den sogenannten sonstigen Fahrzeugbau zurückführen, zu dem auch Militärfahrzeuge zählen. Außerdem wirken sich wohl auch Anstiege in der Automobilindustrie und im Maschinenbau positiv auf das Gesamtergebnis aus, wie es weiter heißt.

Ökonomen glauben an konjunkturelle Trendwende für Deutschland

Mit dem Auftragspolster sind die deutschen Player immerhin für die kommenden acht Monate ausgelastet, wie das Bundesamt errechnet hat. Diese Zeitspanne gibt bekanntlich an, wie lange die Betriebe bei gleichbleibendem Umsatz ohne neue Auftragseingänge produzieren müssten, um vorhandene Aufträge abzuarbeiten. Die Zahlen stützen demnach die Hoffnung, dass die krisengebeutelte deutsche Industrie vor einer Erholung stehen könnte. Und laut jüngsten Daten war der Auftragseingang im November deutlich gestiegen – und zwar um 5,6 Prozent. Dabei hatte es im Übrigen überdurchschnittlich viele Großaufträge aus dem Inland gegeben. Für Ökonomen seien das positive Signale aus der deutschen Industrie und vor allem durchaus ein Zeichen für die lang herbeigesehnte, mögliche Trendwende in puncto Konjunktur.

(ID:50685144)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung