Das Ende des Tunnels? Deutsche Industrie genießt mehr Aufträge als gedacht

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Der starke Ordereingang in der Industrie, das derzeit registriert wird, überrascht offensichtlich auch die Experten. Und das Plus klappt sogar ohne Großaufträge, wie die dpa erfahren hat.

Der Händedruck zur Auftragserteilung an deutsche Unternehmen wurde jetzt doch deutlich öfter ausgeführt als es Experten für möglich gehalten haben. Hier die neuesten Analysen des Statistischen Bundesamtes ...(Bild:  D. Prettler)
Der Händedruck zur Auftragserteilung an deutsche Unternehmen wurde jetzt doch deutlich öfter ausgeführt als es Experten für möglich gehalten haben. Hier die neuesten Analysen des Statistischen Bundesamtes ...
(Bild: D. Prettler)

Es gibt einen Lichtblick für die angeschlagene deutsche Industrie. Denn der Auftragseingang hat sich im September überraschend deutlich vom Dämpfer im Vormonat erholt, wie das Statistische Bundesamt berichtet. Die Zahl der Bestellungen stieg im Monatsvergleich nämlich um 4,2 Prozent. Analysten hatten im Schnitt nur einen Zuwachs um 1,5 Prozent erwartet. Wenn die Großaufträge herausgerechnet werden, haben die Unternehmen 2,2 Prozent mehr Bestellungen erhalten. Im Vormonat war der Auftragseingang noch deutlich gesunken.

Allerdings revidierte das Bundesamt den Rückgang im August von 5,8 auf „nur“ noch 5,4 Prozent.

Sogar die Automobilindustrie legte zu

Im Jahresvergleich fiel die Entwicklung im September ebenfalls besser aus als erwartet. In dieser Betrachtung meldete das Bundesamt einen Anstieg um ein Prozent, nach einem Minus um revidiert 3,4 Prozent im Vormonat. Unter anderem meldete das Bundesamt mehr Aufträge in der Automobilindustrie. Insgesamt stieg der Auftragseingang aus dem Inland um 3,6 Prozent und aus dem Ausland um 4,4 Prozent. Dabei legten die Auftragseingänge aus der Eurozone um 14,6 Prozent zu, während die Aufträge von außerhalb der Eurozone um 1,6 Prozent zurückgingen.

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