Warten – wie auf Godot? Deutsche Maschinenbauer hoffen aufs Ausland

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Nach einem schwachen ersten Halbjahr warten Deutschlands Maschinenbauer immer noch auf Nachfrageimpulse aus dem Ausland, wie die dpa vom VDMA erfahren hat.

Im deutschen Maschinen- und Anlagenbau könnte derzeit mehr los sein! Die Branche verzeichnet Rückschläge und wartet vor allem auf neue Aufträge aus dem Ausland. Hier ein Statusbericht des Branchenverbands VDMA.(Bild:  industrieblick - stock.adobe.com)
Im deutschen Maschinen- und Anlagenbau könnte derzeit mehr los sein! Die Branche verzeichnet Rückschläge und wartet vor allem auf neue Aufträge aus dem Ausland. Hier ein Statusbericht des Branchenverbands VDMA.
(Bild: industrieblick - stock.adobe.com)

Die Exporte der Industriebranche Maschinenbau sind in den ersten Monaten dieses Jahres nominal um 4,8 Prozent zurückgegangen, wie der Verband VDMA unter Berufung auf das Statistische Bundesamt berichtet. Bereinigt um die Preissteigerungen waren es sogar sieben Prozent weniger Ausfuhren. „Besonders die schwache Nachfrage aus Europa und China sowie nachlassende Impulse aus den USA belasten die deutschen Maschinenexporte“, wie der VDMA-Chefvolkswirt Ralph Wiechers analysiert hat.

Es mangelt an einem globalen Aufschwung

Besonders hohe Rückgänge verzeichneten die deutschen Maschinenbauer im Geschäft mit Ländern der Europäischen Union (-8,4 Prozent). Nach Italien etwa wurde 15,7 Prozent weniger exportiert und was Tschechien betrifft, so betrug der Rückgang 12 Prozent. Zuwächse gab es immerhin beim Geschäft mit den Wachstumsmärkten Mexiko und Indien. China als zweitgrößter Exportmarkt gab um 5,3 Prozent nach, während auf dem führenden Markt USA noch ein kleines Exportplus von 0,7 Prozent eingefahren werden konnte. Damit fallen nach China auch die USA als Wachstumstreiber weg, kommentiert Wiechers. Es fehle aktuell schlichtweg an einem breit angelegten, industriegetriebenen globalen Aufschwung.

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