Maritimer Aufschwung Deutsche Seehäfen schlagen wieder mehr Güter um

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Im letzten Jahr konnten die deutschen Seehäfen wieder deutlich mehr Güter umschlagen als im Jahre 2023, meldet die dpa.

Die deutschen Seehäfen schlagen wieder mehr Güter um. Doch die Vor-Corona-Zahlen sind noch nicht wieder erreicht. Der Hamburger Hafen (Bild) ist derzeit der Spitzenreiter, wie das Statistische Bundesamt ermittelt hat. Hier noch mehr Details ...(Bild:  Hamburger Hafen)
Die deutschen Seehäfen schlagen wieder mehr Güter um. Doch die Vor-Corona-Zahlen sind noch nicht wieder erreicht. Der Hamburger Hafen (Bild) ist derzeit der Spitzenreiter, wie das Statistische Bundesamt ermittelt hat. Hier noch mehr Details ...
(Bild: Hamburger Hafen)

Insgesamt waren es im letzten Jahr rund 274 Millionen Tonnen an Güterumschlag bei den deutschen Seehäfen, was einem Plus von 2,3 Prozent entspricht, so das Statistische Bundesamt. In den beiden Vorjahren hatte es Rückgänge gegeben. Doch bei allem Anstieg blieb es im vergangenen Jahr immer noch bei 6,7 Prozent unter dem Vor-Corona-Niveau des Jahres 2019, als 293,5 Millionen Tonnen umgeladen wurden. Hamburg war trotz eines Rückgangs um 2,6 Prozent auf rund 97 Millionen Tonnen mit Abstand der umschlagsstärkste deutsche Seehafen. Danach kommen Bremerhaven (42,5 Millionen Tonnen = plus 8,6 Prozent), Wilhelmshaven (34,5 Millionen Tonnen = plus 15,7 Prozent) und Rostock (23,2 Millionen Tonnen = minus 2,8 Prozent).

Die USA sind der bedeutendste Handelspartner im maritimen Güterverkehr

Wichtigstes Partnerland im Seehandel 2024 waren wie 2023 die Vereinigten Staaten. Der Seehandel mit den USA wuchs im Vorjahresvergleich um 6,7 Prozent auf 29,8 Millionen Tonnen. Insgesamt entfielen über zwei Fünftel (13,7 Millionen Tonnen) des Güterumschlags mit den USA auf den Empfang fossiler Energieträger, merkt das Amt an (Deutschland bezieht unter anderem Flüssiggas aus den Vereinigten Staaten). Auf den vorderen Plätzen der wichtigsten Handelspartner im Seeverkehr 2024 folgen Norwegen mit 25,8 Millionen Tonnen (plus 2,6 Prozent), Schweden mit 23,8 Millionen Tonnen (plus 3,3 Prozent) und China (19,1 Millionen Tonnen = minus 4,9 Prozent).

Fossile Energieträger sind tragende Säulen des Seehandels

In den deutschen Seehäfen gingen 2024 insgesamt 40,1 Millionen Tonnen Kohle, Erdöl und Erdgas aus dem Ausland ein. Das waren 5,6 Prozent mehr als im Jahr 2023, als der Seehandel mit fossilen Energieträgern bereits markant gestiegen war, wie die Statistiker weiter mitteilten. Der Containerumschlag der Seehäfen lag im Jahr 2024 mit 13,3 Millionen 20-Fuß-Standardcontainern um 4,9 Prozent über dem Vorjahreswert. Das Vorkrisenniveau des Jahres 2019 von 15,0 Millionen solcher Container wurde aber noch nicht wieder erreicht.

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