Druck in China Chinesische Konkurrenz drückt Deutsche Player an die Wand

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Deutsche Unternehmen stehen in China immer stärker unter Entwicklungsdruck gegen ihre chinesische Konkurrenz, wie die deutsche Auslandshandelskammer (AHK) analysiert hat ...

Die chinesische Mauer war ein Bollwerk gegen die Mongolen. Heute glauben viele, dass in China Bollwerke gegen deutsche Unternehmen aufgebaut werden, die dort platziert sind. Die deutsche Auslandshandelskammer berichtet hier darüber, was Sache ist ...(Bild:  Chuang Ping)
Die chinesische Mauer war ein Bollwerk gegen die Mongolen. Heute glauben viele, dass in China Bollwerke gegen deutsche Unternehmen aufgebaut werden, die dort platziert sind. Die deutsche Auslandshandelskammer berichtet hier darüber, was Sache ist ...
(Bild: Chuang Ping)

Wie aus der Geschäftsklimaumfrage der AHK hervorgeht, erwartet über die Hälfte von 627 befragten deutschen Unternehmen, dass die Chinesen in den kommenden fünf Jahren wahrscheinlich oder sehr wahrscheinlich Innovationsführer in ihrer Branche sein werden. Rund neun Prozent gaben dabei an, dass das bereits der Fall ist. Parallel macht den Deutschen der Preisdruck (60 Prozent) im harten Wettbewerb Chinas sowie eine schwache Nachfrage (52 Prozent) zu schaffen. Alte Probleme wie die bevorzugte Behandlung lokaler Konkurrenten oder die Vorgabe, chinesische Produkte zu kaufen, drücken zusätzlich auf die Laune, wie die Umfrage offenbart. Dieses Jahr hat sie demnach vor Herausforderungen gestellt, die vom eskalierenden globalen Handelskonflikt bis hin zum härteren Wettbewerb auf dem chinesischen Markt, ausgelöst durch sinkende Preise und eine beschleunigte Innovationsdynamik, reichen. Deutsche Unternehmen in China mussten sich nach Aussage der Handelskammer dabei notgedrungen und über alle Branchen hinweg an ein noch schwierigeres Marktumfeld anpassen.

Das Bild über China sollte in Deutschland besser werden

Es werde zwar jetzt etwas besser, aber nur ganz leicht. Denn nach 60 Prozent im letzten Jahr, glauben jetzt „nur“ noch 43 Prozent, dass sich die Lage eher verschlechtern wird. Für 2026 und die nächsten weiteren fünf Jahre hofft man jetzt auf eine Aufhellung der trüben Lage. Deshalb wollen rund 50 Prozent sogar wieder in China investieren, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Nur 14 Prozent wollen das nicht. Doch es gibt auch noch andere Hürden. Denn etwa gute Kooperationspartner zu finden, ist für 42 Prozent eine Herausforderung, gefolgt von einem Mangel an Vertrauen, den 27 Prozent registrieren. Aber auch die politische Großwetterlage ist für deutsche Firmen ausschlaggebend. Drei Viertel geben deshalb, dass das Verhältnis zwischen Peking und Berlin beziehungsweise Brüssel ausschlaggebend für ein erfolgreiches China-Geschäft ist. Die Unternehmen wünschen sich deshalb von Berlin unter anderem, in Deutschland das Bild über China zu verbessern.

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