Schlechte Laune Deutsche Unternehmen kritisieren unfaire Situation in China

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Vor dem Chinabesuch von Bundeskanzler Olaf Scholz hat die Auslandshandelskammer (AHK) auf die anhaltenden Probleme deutscher Unternehmen in China aufmerksam gemacht ...

Auf ihm, Olaf Scholz, liegen die Hoffnungen vieler deutscher Unternehmen, die in China agieren. Er reist am Wochenende ins Land der Mitte. Die Auslandshandelskammer wünscht, dass er dabei gewisse unfaire Praktiken anspricht, die deutschen Playern das Leben dort schwer machen.(Bild:  Bundesregierung)
Auf ihm, Olaf Scholz, liegen die Hoffnungen vieler deutscher Unternehmen, die in China agieren. Er reist am Wochenende ins Land der Mitte. Die Auslandshandelskammer wünscht, dass er dabei gewisse unfaire Praktiken anspricht, die deutschen Playern das Leben dort schwer machen.
(Bild: Bundesregierung)

In einer Umfrage beklagen rund zwei Drittel der im Reich der Mitte tätigen Unternehmen aus der Bundesrepublik unfairen Wettbewerb, wie die AHK am Mittwoch in Peking mitteilte, und die dpa jetzt meldet. Die Erwartung sei, dass Scholz die Herausforderungen, mit denen man in Asien konfrontiert sei, verständlich macht. Das zumindest ist die Hoffnung von Maximilian Butek, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Deutschen Handelskammer in Ostchina. Nachteile entstehen den deutschen Unternehmen in China der Umfrage nach zum Beispiel durch einen erschwerten Marktzugang. Auch seien die Regierung, lokale Behörden und öffentliche Ausschreibungen für die Deutschen schwerer zugänglich.

Damit haben deutsche Unternehmen in China zu kämpfen ...

An der Umfrage beteiligten sich 150 der über 2.000 AHK-Mitgliedsunternehmen. Ein Großteil kam demnach aus den Branchen Maschinenbau, Autoindustrie und Business-Dienstleistungen. Mit 52 Prozent sind chinesische Privatunternehmen die Hauptwettbewerber für die Deutschen. Fast alle Befragten (95 Prozent) sahen in dem verschärften Wettbewerb negative Auswirkungen auf ihr Geschäft. Sie nannten etwa erhöhten Kostendruck, verminderten Gewinn und geringere Marktanteile als Hauptfolgen. Bundeskanzler Scholz reist am Samstag für drei Tage in die Volksrepublik. Er will dort Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping treffen.

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