Achterbahnfahrt Deutscher Maschinenbau schlingert auf und ab

Quelle: VDMA 1 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Das Wechselspiel im Auftragseingang des deutschen Maschinen- und Anlagenbaus hat sich laut Analyse des VDMA auch im August fortgesetzt ...

Der VDMA-Chefvolkswirt Dr. Johannes Gernandt und sein Team haben sich die Entwicklungen des Maschinen- und Anlagenbaus bis einschließlich August angeschaut. Dabei ist folgendes zu berichten ...(Bild:  Sarah Kastner Fotografie)
Der VDMA-Chefvolkswirt Dr. Johannes Gernandt und sein Team haben sich die Entwicklungen des Maschinen- und Anlagenbaus bis einschließlich August angeschaut. Dabei ist folgendes zu berichten ...
(Bild: Sarah Kastner Fotografie)

In den ersten acht Monaten verbuchten die Unternehmen vier Mal einen Zuwachs, heißt es. Aber auch vier Mal sanken die Bestellungen im Vergleich zum Vorjahr, so der VDMA. Der August enttäuschte die Erwartungen aber insgesamt mit einem realen Minus bei den Bestellungen von sieben Prozent. Die Inlandsaufträge lagen dabei um fünf Prozent unter Vorjahr. Die Auslandsbestellungen schrumpften um acht Prozent. Dabei klaffe eine deutliche Schere auf. Denn während die Bestellungen aus den Euro-Partnerländern um 12 Prozent zulegen konnten, sanken die Orders aus dem Nicht-Euro-Ausland um 15 Prozent. „Hier dürfte auch die unberechenbare Zollpolitik der USA zu einer spürbaren Zurückhaltung bei den Bestellungen geführt haben“, erklärt der VDMA-Chefvolkswirt Dr. Johannes Gernandt.

Es bleibt ein minimales Auftragsplus

Diese Unsicherheit werde die Industrie auch in den kommenden Monaten belasten, was sich in den VDMA-Prognosen widerspiegle. Für 2025 haben die Experten dabei die reale Produktionsprognose von zuvor minus zwei Prozent auf minus fünf Prozent nach unten korrigiert. Für 2026 rechnen die VDMA-Volkswirte aber mit einem leichten Produktionszuwachs (real ein Prozent). Im weniger schwankungsanfälligen 3-Monats-Zeitraum (Juni bis August) verbuchten die Unternehmen insgesamt ein Orderminus von real zwei Prozent. Dabei sanken die Inlandsbestellungen um drei Prozent. Das Ausland knickte mit einem Rückgang von zwei Prozent ab. Aus den Euro-Ländern kamen aber auch neun Prozent mehr Bestellungen. Die Nicht-Euro-Länder machten ein Minus von sechs Prozent aus. In den ersten acht Monaten des laufenden Jahres (Januar bis August 2025) resultierte insgesamt noch ein leichtes Auftragsplus (real ein Prozent).

(ID:50576655)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung