Klimaschutzmaßnahme Deutschland importiert grünen Wasserstoff aus den Emiraten

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Für mehr klimafreundlichen Wasserstoff importiert Deutschland in den kommenden Jahren mehr als 250.000 Tonnen grünen Ammoniak, wie die dpa berichtet.

Deutschland hat mit den Vereinigten Arabischen Emiraten eine Liefervereinbarung für grünen Ammoniak getroffen. Involviert ist das Unternehmen Fertiglobe. Der Rohstoff soll für die Herstellung von Wasserstoff genutzt werden.(Bild:  Shawn Hempel - stock.adboe.com)
Deutschland hat mit den Vereinigten Arabischen Emiraten eine Liefervereinbarung für grünen Ammoniak getroffen. Involviert ist das Unternehmen Fertiglobe. Der Rohstoff soll für die Herstellung von Wasserstoff genutzt werden.
(Bild: Shawn Hempel - stock.adboe.com)

Nach Angaben des Bundeswirtschaftsministeriums wurde mit dem Unternehmen Fertiglobe aus den Vereinigten Arabischen Emiraten eine Liefervereinbarung geschlossen. Diese soll ab 2027 bis 2033 gelten. Fertiglobe soll in Ägypten mittels Wind- und Sonnenenergie Ammoniak herstellen, der schließlich in Deutschland zu grünem Wasserstoff umgewandelt wird. „Grün“ bedeutet, dass die Herstellung ausschließlich mit erneuerbaren Energien erfolgt. Der Preis dafür soll bei knapp 4,50 Euro je Kilo liegen.

Staatliches Förderprogramm für grünen Wasserstoff

Die Vereinbarung ist das Ergebnis einer ersten Ausschreibung im Rahmen des Förderprogramms „H2Global“, das sich einen funktionierenden internationalen Markt für grünen Wasserstoff zum Ziel gesetzt hat. Dafür werden grüne Wasserstoffprodukte auf dem Weltmarkt eingekauft und in Deutschland oder der EU an den Höchstbietenden verkauft. Verluste, die beim Weiterverkauf entstehen können, werden durch die staatliche Förderung ausgeglichen. Als konkurrenzfähig gilt derzeit ein Preis von 4,40 Euro pro Kilo. Wirtschaftsminister Robert Habeck sieht den vereinbarten Liefervertrag als wichtigen Schritt für die Transformation des Industriestandorts Deutschland an. Außerdem werde die Verfügbarkeit preisgünstiger grüner Energie auch zukünftig ein wichtiger Standortfaktor für die Industrie sein, so Habeck.

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