Vorbildlich Deutschland ist Vorreiter bei klimafreundlicher Technik

Quelle: dpa 2 min Lesedauer

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Deutschland und Frankreich sind laut Analysen Vorreiter bei wegweisenden Erfindungen in sauberen und nachhaltigen Technologiefeldern. Doch die Chinesen rüsten nach ...

Analysen aus Patentanmeldungen belegen, dass die EU bei Patenten in Sachen Klimaschutz die Nase vorn hat. Vor allem Deutschland und Frankreich tragen viel dazu bei. Doch auch China pusht die eigenen Anstrengungen in dieser Hinsicht. Hier ein kleiner Überblick von der dpa.(Bild:  F. Schabnerer)
Analysen aus Patentanmeldungen belegen, dass die EU bei Patenten in Sachen Klimaschutz die Nase vorn hat. Vor allem Deutschland und Frankreich tragen viel dazu bei. Doch auch China pusht die eigenen Anstrengungen in dieser Hinsicht. Hier ein kleiner Überblick von der dpa.
(Bild: F. Schabnerer)

Europa hat eine starke Stellung bei klimafreundlichen Technologien, wie Daten zu Patenten zeigen. Doch chinesische Unternehmen erhöhen offensichtlich ihre Investitionen. Weltweit stammten in den vergangenen Jahren 27 Prozent dieser Erfindungen aus Europa, teilten EPA und EIB heute mit. Damit sei Europa führend im Bereich der Innovationen mit sauberer und nachhaltiger Technologie, sagte EIB-Präsidentin Nadia Calviño anlässlich des Welttags des geistigen Eigentums. Die meisten Patentanmeldungen gebe es für kohlenstoffarme Energietechnik, gefolgt von sauberer Mobilität und Alternativen zu Kunststoffen. Der Übergang zu einer saubereren, nachhaltigeren Wirtschaft befeuere einen Innovationswettlauf. Global seien auch Japan, die USA und China wichtige Akteure.

Patt bei Solartechnikpatenten aus Deutschland und China

Insbesondere chinesische Unternehmen verstärken offensichtlich ihre Forschung bei Solar- und Windkraftanlagen, wie man registriert. Nach einer Analyse des Deutschen Patent- und Markenamts (DPMA) ist die Zahl der veröffentlichten Patentanmeldungen zu Solar-, Wind- und anderen alternativen Energien im vergangenen Jahr insgesamt um knapp 19 Prozent auf 1289 gestiegen. Den größten Sprung gab es bei der Solartechnik, was mit 597 Anmeldungen einhergeht – ein Drittel mehr als im Vorjahr. Ein Grund dafür lag in China. Denn in Sachen Solartechnik wurden 117 Patentanmeldungen aus der Volksrepublik veröffentlicht – mehr als doppelt so viele wie 2022. Damit kamen in der Solartechnik erstmals genauso viele veröffentlichte Anmeldungen aus China wie aus Deutschland. Die Zahl der deutschen Anmeldungen stieg aber ebenfalls, und zwar um gut elf Prozent.

Innovationen bei erneuerbaren Energien nehmen wieder zu

Angesichts der immensen Herausforderung einer verlässlichen und nachhaltigen Energieversorgung ist es ermutigend, dass die Innovationstätigkeit bei den erneuerbaren Energien wieder angezogen hat, kommentierte DPMA-Präsidentin Eva Schewior die Entwicklung. Weil Patentanmeldungen erst nach einer Frist von 18 Monaten veröffentlicht werden, sind neue Erfindungen des Jahres 2023 noch nicht enthalten. Die Daten lieferten jedoch Indizien, in welchen Ländern Forschung und Entwicklung neuer Technologie verstärkt würden. China ist außerdem bereits seit mehreren Jahren größter Lieferant von Solarmodulen für den Weltmarkt.

Dänen sind Spitzenreiter in puncto Windkraftpatente

In der Windkraft lag Dänemark mit 197 Patentanmeldungen auf Platz eins. In dem skandinavischen Land hat unter anderem Vestas seinen Sitz, einer der führenden Windkraftanlagenhersteller. Deutschland belegte mit 105 Anmeldungen den zweiten Rang. China landet mit 28 auf Platz 5. Die Grundlage der Zahlen sind die Patentanmeldungen mit Wirkung für Deutschland, die beim Deutschen und dem ebenfalls in München ansässigen Europäischen Patentamt eingereicht wurden.

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