Wir sind zu lax! Deutschland muss seine Forschungserfolge besser schützen

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Die Maschinenbauindustrie lobt den Forschungs- und Entwicklungsstandort Deutschland. Gleichzeitig fürchtet man aber den unkontrollierten Abfluss von wissenschaftlichen Ergebnissen ...

Der VDMA-Vizehauptgeschäftsführer Hartmut Rauen warnt davor, in Deutschland erarbeitetes neues Wissen nebst Forschungsergebnisse zu sorglos weiterzugeben. Vor allem wird China als zweifelhaft angesehen, wenn es darum geht.(Bild:  VDMA)
Der VDMA-Vizehauptgeschäftsführer Hartmut Rauen warnt davor, in Deutschland erarbeitetes neues Wissen nebst Forschungsergebnisse zu sorglos weiterzugeben. Vor allem wird China als zweifelhaft angesehen, wenn es darum geht.
(Bild: VDMA)

Bei einer Umfrage des Branchenverbands VDMA sind nicht weniger als rund zwei Drittel der Teilnehmer der Meinung, dass die öffentlich finanzierte Wissenschaft zu freizügig mit dem in Deutschland gewonnenen Wissen umgeht. Im Wettbewerb um wichtiges Know-how dürfe Wissen eben nicht undifferenziert in die Welt geschickt werden. Davor warnt der VDMA-Vizehauptgeschäftsführer Hartmut Rauen. Die Maschinenbauunternehmen schätzten Deutschland als attraktivsten Forschungsstandort vor den USA. Und als besonders positiv werden die Leistungsstärke der Ingenieurwissenschaften, das Hochschul- und Wissenschaftssystem sowie mögliche Kooperationen mit anderen Unternehmen bewertet, wie der VDMA herausgefunden hat. Und rund zwei Drittel der knapp 400 Umfrageteilnehmer forschen demnach ausschließlich im Inland. Skeptisch werden aber etwa die eigenen Entwicklungsmöglichkeiten in China beäugt. Dabei überwiegen offenbar für viele Unternehmen die Risiken wegen des schwachen Schutzes von dort erlangtem Know-how.

(ID:50156425)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung