Anti-Trump-Aktion Deutschland und Singapur denken an Freihandelsabkommen

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Mit Blick auf die Handelshemmnisse, die Donald Trump der EU vor die Füße wirft, nähert man sich jetzt Singapur an ...

Neues Bündnis? Das ist ein Hingucker im Stadstaat Singapur, den man auch als Symbol für stabile Verhältnisse und Wachstum deuten könnte. Nicht zufällig trafen sich nun der deutsche Außenminister und sein dortiger Kollege, um über gegenseitige Handelsbeziehungen zu reden ...(Bild:  Ph. Guptin)
Neues Bündnis? Das ist ein Hingucker im Stadstaat Singapur, den man auch als Symbol für stabile Verhältnisse und Wachstum deuten könnte. Nicht zufällig trafen sich nun der deutsche Außenminister und sein dortiger Kollege, um über gegenseitige Handelsbeziehungen zu reden ...
(Bild: Ph. Guptin)

Angesichts der von Strafzöllen dominierten Machtpolitik von US-Präsident Donald Trump wollen Deutschland und Singapur ihren Einsatz für eine auf Regeln basierende internationale Zusammenarbeit intensivieren. Außenminister Johann Wadephul (CDU) traf sich dabei in Singapur mit seinem Kollegen Vivian Balakrishnan, der ein mögliches Freihandelsabkommen zwischen der EU und der Asean-Gruppe ins Gespräch gebracht hat, wie man weiter erfährt. Balakrishnan kommentierte: „Die Weltordnung, wie wir sie über acht Jahrzehnte verstanden haben, ist eindeutig vorbei!“ Deutschland und Singapur wissen nur zu gut, dass ihre Freiheit, ihre Sicherheit und letztlich auch der Wohlstand nur von einer stabilen internationalen Ordnung mit verlässlichen Regeln gesichert werden kann, wie sich Wadepuhl dabei äußerte. Das gelte für das Miteinander der Staaten ebenso wie für freien und fairen Handel. Übrigens besteht seit 2019 das erste Freihandelsabkommen der EU mit Singapur. Das, wird betont, hat Strahlkraft für weitere Abkommen, die die EU auch in der Indopazifik-Region schließen will. Wadephul kam auch mit dem Ministerpräsidenten von Singapur, Lawrence Wong, zusammen. Singapurs Staatslenker glauben noch daran, dass es viele Staaten in der Welt gibt, die an eine auf Regeln aufgebaute Weltordnung glauben und an die Charta der Vereinten Nationen, damit der Handel frei und fair bleiben kann. Deutschland und die EU sollten ihre Zusammenarbeit mit Singapur und der ganzen Asean-Region deshalb ausweiten, forderte Balakrishnan im Rahmen des Treffens. Er denke dabei auch ein künftiges Freihandelsabkommen zwischen der EU und der Asean-Staatengruppe.

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