Sozusagen ganz oben

Deutschland gehört zu den weltweiten Führern bei der Recycling-Technik

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Das Batterie-Recycling ist das zentrale Thema

Zwei Beispiele für wichtige Innovationsfelder der deutschen Wirtschaft betreffen laut Studie Batterietechnik und -recycling, sowie das zirkuläre Bauen. Batterierecycling wird außerdem ein zentrales Zukunftsthema gehandelt – vor allem vor dem Hintergrund des Ausbaus der E-Mobilität und der aufzubrechenden, großen Abhängigkeit von seltenen Erden aus China. Innovative Ansätze wie die Automatisierung der Demontage von Fahrzeugbatterien sowie die Nutzung von „Second Life“-Anwendungen ermöglichten die effiziente Wiederverwendung der wertvollen Rohstoffe, was automatisch die Abhängigkeit von internationalen Lieferanten schmälert. Batterierecycling ist außerdem das einzige der in der Studie betrachteten Technologiefelder, in dem sich der deutsche Anteil an den weltweiten Patenten zuletzt erhöht hat, wie man betont. Dabei konzentriere sich das Innovationsgeschehen aber – anders als in anderen Technologiefeldern – auf nur wenige große Konzerne.

Positive Signale in puncto Baustoff-Recycling

Beim sogenannten zirkulären Bauen sieht das Bild in Deutschland aber ganz anders aus. Denn dabei melden deutlich mehr und in der Fläche verteilte Akteure Patente an. Mit 20 Prozent der weltweiten Einreichungen habe Deutschland in diesem Technologiefeld der Kreislaufwirtschaft den höchsten Weltmarktanteil. Und weil in der Wiederverwendung von Materialien im Bausektor ein großes Potenzial für die Transformation liege, sei diese Innovationskraft als positives Zeichen zu betrachten. Denn rund die Hälfte aller entnommenen Rohstoffe steckt in Gebäuden und über ein Drittel des Abfallaufkommens stammt aus Bau- und Abrissmaßnahmen. Hinzu komme, dass viele Rohstoffe aus Deutschland selbst stammten, weshalb die Lieferketten also zu bedeutenden Teilen in eigener Hand lägen.

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