Wo bleibt das Aufbruchsignal? Deutschlands Aluminiumsektor spürt noch hohen Druck

Quelle: Aluminium Deutschland 1 min Lesedauer

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Das Produktionsvolumen in den Betrieben der Aluminiumbranche habe sich im ersten Quartal zwar auf geringem Niveau stabilisiert, doch gut sehe anders aus ...

Was die deutsche Aluminiumbranche betrifft, so scheint es nur eine kleine Erholung zu geben. Recycler, Halbzeugverarbeiter und die Walzproduktexperten schrieben leichte Pluswerte. Doch die Strangpresser sackten dafür ab ...(Bild:  K. Bruhn)
Was die deutsche Aluminiumbranche betrifft, so scheint es nur eine kleine Erholung zu geben. Recycler, Halbzeugverarbeiter und die Walzproduktexperten schrieben leichte Pluswerte. Doch die Strangpresser sackten dafür ab ...
(Bild: K. Bruhn)

Die Produktion der deutschen Aluminiumindustrie befindet sich weiterhin auf niedrigem Niveau, wie der Branchenverband Aluminium Deutschland (AD) berichtet. Die Aluminiumrecycler etwa sorgten dabei von Januar bis einschließlich März gut 703.000 Tonnen Recyclingaluminium, was einem Plus von drei Prozent gleichkommt, wie es weiter heißt. Und die weiterverarbeitenden Produzenten von Aluminiumhalbzeug verzeichneten zum Jahresstart 2025 eine Seitwärtsbewegung. Nach bereits elf rückläufigen Quartalen in Folge lag das Produktionsvolumen in den ersten drei Monaten 2025 bei rund 576.000 Tonnen (plus ein Prozent). Darunter verbuchten die Hersteller von Walzprodukten mit 456.000 Tonnen einen Zuwachs von zwei Prozent. Die Fertigung von Strangpressprodukten aus Aluminium ging hingegen um zwei Prozent zurück (auf 121.000).

So sieht die Entwicklung der deutschen Aluminiumindustrie für das erste Quartal 2025 aus.(Bild:  Aluminium Deutschland)
So sieht die Entwicklung der deutschen Aluminiumindustrie für das erste Quartal 2025 aus.
(Bild: Aluminium Deutschland)

Die Erklärung für das Alu-Strohfeuer

AD-Präsident Rob van Gils kommentiert: „Von Entspannung kann weiter keine Rede sein – die Strangpresser mussten sogar einen erneuten Rückgang hinnehmen. Das versprochene Aufbruchsignal aus dem Koalitionsvertrag muss jetzt endlich kommen!“ Deutschland drohe schließlich auch 2025 ohne Wachstum dazustehen. Und die Nachfrage nach Aluminium bleibt laut van Gils schwach. Viele Kunden haben ihre Lager aufgrund des gesunkenen Aluminiumpreises im ersten Quartal aufgefüllt. Das habe die Nachfrage immerhin kurzfristig gestützt.

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