9. Mal Platz 1 China ist wieder Deutschlands wichtigster Handelspartner

Quelle: dpa 2 min Lesedauer

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Und nochmal kommt das Statistische Bundesamt heute zu Wort! Denn es hat auch herausgefunden, dass die USA wieder nicht Deutschlands Handelspartner Nummer 1 sind.

Chinas Exportmasse geht wegen der US-Zölle jetzt zum Großteil andere Wege. Ein ausgemachtes Ziel heißt Deutschland. Das ist mit ein Grund, warum China immer wieder – so auch jetzt – Deutschlands wichtigster Handelspartner ist, gefolgt von den USA.(Bild:  Wirtschaftsspiegel)
Chinas Exportmasse geht wegen der US-Zölle jetzt zum Großteil andere Wege. Ein ausgemachtes Ziel heißt Deutschland. Das ist mit ein Grund, warum China immer wieder – so auch jetzt – Deutschlands wichtigster Handelspartner ist, gefolgt von den USA.
(Bild: Wirtschaftsspiegel)

Im letzten Jahr summierte sich das Volumen aus Importen und Exporten im Geschäft mit der Volksrepublik auf 251,8 Milliarden Euro, wie das Statistische Bundesamt errechnet hat. Mit der Steigerung um 2,1 Prozent zog China, das schon von 2016 bis 2023 durchgängig Deutschlands wichtigster Handelspartner war, damit wieder an den Vereinigten Staaten vorbei, die aber 2024 den Platz 1 besetzten. Dem deutschen Handel mit den USA machte, wie es weiter heißt, zwar im vergangenen Jahr der Zollstreit unter Präsident Donald Trump zu schaffen, doch trotz eines Rückgangs um fünf Prozent waren die USA mit einem Außenhandelsumsatz von 240,5 Milliarden Euro immerhin Deutschlands zweitwichtigster Handelspartner.

Die USA bleiben Deutschlands Exportziel Nummer 1

Höhere Zölle und die aggressive Handelspolitik von Trump änderten aber auch nichts daran, dass die USA 2025 – wie in den zehn Jahren zuvor – der wichtigste Einzelmarkt für Waren Made in Germany waren. Deutsche Unternehmen verkauften zwar Produkte im Wert von 146,2 Milliarden Euro in die USA, aber auch 9,4 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Erhebliche Einbußen (-17,8 Prozent) gab es mit Blick auf Autos und die dazugehörigen Teile. Auf Rang zwei der wichtigsten deutschen Exportziele steht Frankreich, gefolgt von den Niederlanden. China belegt in der Rangliste der Exportzielländer übrigens nur Rang sechs.

China führt die Importeurliste in Deutschland an

Bei den Einfuhren nach Deutschland wiederum dominieren seit 2015 chinesische Produkte. Auch im vergangenen Jahr war asiatische Riese mit Importen im Volumen von 170,6 Milliarden Euro (plus 8,8 Prozent) das mit Abstand wichtigste Lieferland für Deutschland. Es folgen die Niederlande und die USA. Auch hier wirkt sich der Zollstreit aber leider aus. Denn nach Einschätzung von Ökonomen leitet China wegen der US-Zölle Waren absichtlich nach Europa um – und damit auch auf den deutschen Markt. US-Erzeuger profitieren hingegen vom leichteren Zugang zum EU-Markt und steigern ihre Ausfuhren nach Deutschland um 2,7 Prozent.

Deutschland exportiert vor allem Autos und Maschinen

Insgesamt gingen gemäß neuester Angaben des Statistischen Bundesamts Waren aus deutscher Produktion im Wert von 1.569,6 Milliarden Euro in alle Welt. Die Liste führen vor allem Autos an, gefolgt von Maschinen aller Art und chemischen Erzeugnissen. Wegen des starken Dezembers legten die Exporte erstmals seit zwei Jahren wieder um immerhin ein Prozent zu – und das trotz des Zollstreits mit den USA, muss man bedenken. Die Importe nach Deutschland wuchsen im Jahresvergleich um 4,4 Prozent (auf 1.366,9 Milliarden Euro).

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