Fräswerkzeuge Diamantbeschichtete Fräser für filigrane Strukturen in Graphit
Graphit gilt unter Formenbauern als der wichtigste nichtmetallische Werkstoff zur Herstellung von komplexen Erodierelektroden. Weil Standardwerkzeuge die dazu nötige Bearbeitungsqualität oft nicht erreichen, gibt es jetzt eine optimierte Fräsergeneration, die feinste Konturen in den zerbrechlichen Kohlenstoff schneidet.
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Um Graphit wirtschaftlich und prozesssicher zu bearbeiten, sind hohe Schnittgeschwindigkeiten notwendig, die eine enorme Reibung in der Spanzone auslösen. Für die unterschiedlichsten Applikationen zur Graphitbearbeitung hat das Unternehmen Nachreiner eine Reihe leistungsfähiger VHM-Fräswerkzeuge im Programm.
Dank anwendungsoptimierter Geometrien und einer glatten Diamantbeschichtung lassen sich mit ihnen selbst filigrane 3D-Konturen wirtschaftlich und in wiederholbarer Qualität anfertigen. Da bei der Graphitzerspanung keine Späne entstehen, nutzen sich die Werkzeuge vergleichsweise schnell durch Prallverschleiß beziehungsweise Feinstaubanströmung – insbesondere an den Span- und Freiflächen – ab.
Diamantschicht verhindert Graphitaufbau an den Schneiden
Außerdem besteht die Gefahr, dass es durch die hohe Reibungswärme zum temperaturbedingten Verbacken von Graphitpartikeln kommt. Diese Reaktion verantwortet die Probleme mit sogenannten Aufbauschneiden. Die Aufbauschneiden sind dann für höhere und schwankende Schnittkräfte, schlechte Maßgenauigkeit des Werkstücks oder im schlimmsten Fall für das komplette Versagen des Werkzeugs verantwortlich, wie die Erfahrungen mit anderen Werkzeugen gezeigt hat.
Die Experten bei Nachreiner sehen die diamantbeschichteten Fräser als eine Werkzeugplattform, die über ideale Eigenschaften zur Bearbeitung von Graphit verfügt. Besonders die Diamantbeschichtung trotzt durch den hohen Härtegrad von Diamant erfolgreich dem hohen abrasiven Verschleiß, der auf die Schneide wirkt.
Darüber hinaus ist die Diamantschicht chemisch stabil und zeigt nur geringe Affinität zu Nichteisenmetallen, was bedeutet, dass der Graphitaufbau an den Schneiden minimiert wird: Die Schnittleistung bleibt konstant und die Werkstückmaße wandern innerhalb der Standzeit des Fräsers nicht aus dem Toleranzbereich.
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