5G-Campusnetze
Die digitale Produktion schnell vernetzt nach vorne bringen

Ein Gastbeitrag von Hendrik Kahmann* 4 min Lesedauer

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5G-Campusnetze bilden die Grundlage für zukunftsfähige Smart Factory-Projekte. Auch für Mittelständler sind sie nun eine attraktive Möglichkeit, Arbeitsprozesse zu optimieren und Geschäftsmodelle nach vorne zu bringen. Doch wie gelingt der anspruchsvolle Umstieg?

Die Vernetzung ist einer der bedeutendsten Bestandteile der digitalen Transformation und der Mobilfunkstandard 5G bietet mit seinen Campusnetzen hier großes Potenzial.(Bild:  frei lizenziert /  Pixabay)
Die Vernetzung ist einer der bedeutendsten Bestandteile der digitalen Transformation und der Mobilfunkstandard 5G bietet mit seinen Campusnetzen hier großes Potenzial.
(Bild: frei lizenziert / Pixabay)

Kaum eine Technologie treibt die Smart Factory mehr voran als 5G. Mit einer Latenz von weniger als einer Millisekunde und Datenübertragungsraten von bis zu 10 Gigabit pro Sekunde bietet der neue Mobilfunkstandard viele innovative Möglichkeiten – vor allem in anspruchsvollen industriellen Umgebungen, in denen die Größe des Geländes und die Komplexität der Umgebung große Hindernisse darstellen. Doch ob der Aufbau eines 5G-Campusnetzes tatsächlich für das eigene Unternehmen Sinn ergibt, hängt auch von vielen verschiedenen individuellen Faktoren ab.

5G, WLAN oder LoRaWAN – was braucht mein Unternehmen?

Hohe Bandbreite, geringe Latenz und viele Fahrzeuge sowie IoT-Teilnehmende – für die Anforderungen in der Industrie ist 5G-Technologie besonders sinnvoll. Auch ein hoher Stahlbetonanteil in den Wänden stell für 5G kein Problem dar. Im Gegensatz dazu kann WLAN solche Wände nicht durchdringen und mit den daraus resultierenden Signalreflexionen nicht umgehen. Oft reichen schon wenige Antennen aus, um ein großes Werksgelände mit 5G zu versorgen, während WLAN dafür Dutzende Antennen benötigt. 5G ist außerdem besser für den Einsatz mit beweglichen Maschinen geeignet. Die Mobilfunktechnologie ermöglicht eine kontinuierliche Datenübertragung mit minimaler Latenz und optimalem Übergang zwischen den Zellen – ohne Unterbrechungen.