Fakuma-Vorlese Die Fakuma 2024 steht für Effizienz in Kunststoff

Von Peter Königsreuther 2 min Lesedauer

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Effizienz ist ein dehnbarer Begriff. In puncto Kunststoffverarbeitung will der Messeveranstalter P. E. Schall aber vom 15. bis 19. Oktober entsprechend konkret werden.

Ab dem 15. Oktober kann man in Friedrichshafen wieder alles rund um die Kunststoffverarbeitung erleben. Der Hauptfokus heißt Effizienz. Die Show beginnt jeden Tag um 9:00 Uhr, in prall gefüllten Messehallen, wie es heißt.(Bild:  P. E. Schall)
Ab dem 15. Oktober kann man in Friedrichshafen wieder alles rund um die Kunststoffverarbeitung erleben. Der Hauptfokus heißt Effizienz. Die Show beginnt jeden Tag um 9:00 Uhr, in prall gefüllten Messehallen, wie es heißt.
(Bild: P. E. Schall)

Effizienz auf mehreren Ebenen heißt im Prinzip das Motto der Fakuma 2024 in Friedrichshafen. Das ist dann auch immerhin bereits die 29. Ausgabe der Messe rund um die Kunststoffverarbeitung im Drei-Länder-Eck bei Friedrichshafen am Bodensee.

Was die Kunststoff verarbeitende Branche wie ein roter (Nylon)faden durchzieht, sind die Aspekte höhere Materialeffizienz und Verringerung des Energiebedarfs bei gleicher Produktivität. Und mit Blick auf den Fachkräftemangel sind auch mehr Automatisierung und die einfachere Bedienbarkeit der Maschinen gefordert, wie es weiter heißt. Nicht zu vergessen, die möglichst geschlossene Kreislaufwirtschaft bei Kunststoffprodukten inklusive das Recycling respektive qualitativ hochwertige Rezyklate aus Altmaterialien, um fossile Rohstoffe zu sparen. Das alles unter einen Hut zu bringen, kann nach Ansicht von Experten nur mit dem massiven Einsatz digitaler Tools klappen. Die Messe, so der Veranstalter, will die Entwicklungen in dieser Hinsicht pushen. Dazu gehört etwa, dass Produkte aus Kunststoff ganzheitlich konzipiert werden sollten, um ihre Wiederverwertbarkeit zu ermöglichen. Circular Economy heißt dabei das Schlagwort, denn Kenner sind sicher, dass die lineare Wertschöpfungskette die längste Zeit von Bedeutung war. Um die einst gesteckten Klimaziele erreichen zu können, sind Kunststoffe unverzichtbar. So schnell wie möglich müsse deshalb der Materialkreislauf von Polymeren geschlossen, das Recycling erhöht und der Einsatz von Rezyklaten intensiviert werden. Praktischen Antworten zu diesen Frage werden deshalb live auf der Fakuma von der Kunststoff-Community gezeigt, diskutiert und weitergedacht, wie es heißt.

Hilft Digitalisierung den Kunststofflern?

Diese Frage wollen Experten in Friedrichshafen per Diskussionsrunde auch erörtern. Und wenn ja, welche Tools sind dafür die richtigen? Immerhin sei die Digitalisierung schon oft im Alltag der Kunststoffverarbeiter zu finden, sagen Experten. Dabei spielt auch die künstliche Intelligenz (KI) eine große Rolle – etwa bei der Datenanalyse und bei Simulationen, der Produktion oder der Prozessoptimierung. Habe man sein Unternehmen durchgängig digitalisiert, genieße man nicht zuletzt die volle Transparenz über die Produktion und die Materialkreisläufe. Zu den Experten, die dabei diskutieren, gehören Prof. Dr. Braungart von Braungart EPEA, Philip Lehner von der Alpla Group, Guido Frohnhaus von Arburg, Prof. Dr.-Ing. Hans-Josef Endres vom Institut für Kunststoff- und Kreislauftechnik aus Hannover und Prof. Dr.-Ing. Thomas Seul von der Hochschule Schmalkalden. Stattfinden wird die hochkarätig besetzte Runde gleich am 15. Oktober um 16:00 Uhr im Konferenz-Zentrum Ost, um Raum Berlin, so die Informationen. Veranschlagt ist eine Stunde mit sich anschließendem Get-together.

Weitere Schmankerln zum Kunststoff-Event

P. E. Schall öffnet die Bühne auch für Newcomer, was im Rahmen der Start-up Arena 2024 geschehen wird. So erhalten pfiffige Jungunternehmen die Gelegenheit, sich in der Technologieregion zu präsentieren, was im Gegenzug die etablierten Experten freut, wenn sie auf neue Ideen aufmerksam gemacht werden. Außerdem steht der 18. Messetag im Zeichen Karriere, wie es weiter heißt. Angesprochen sind dabei Schüler, Studenten und Berufseinsteiger, die sich ein Bild von der Branche machen wollen. „Mold your dreams, mold your future“ heißt der Slogan. Die Möglichkeit zur Anmeldung findet man unter www.schall-registrierung.de. Jetzt heißt es also bald mal wieder „Messen für Märkte“, wie der Veranstalter abschließend anmerkt. (pk)

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